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Agrar-Start-ups auf dem Zukunftsforum in Berlin free

Wer wissen will, was die Agrar- und Food-Szene bewegt, trifft Gleichgesinnte auf der Innovationsbörse des Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) in Berlin. (Foto: BMEL/photothek.net)

Zentrale Fragen der Land- und Ernährungspolitik beleuchtet das Global Forum for Food and Agriculture (GFFA). Auch Neulinge aus dem Sektor bekommen die Möglichkeit sich zu präsentieren.

Berlin ist Mitte Januar nicht nur Schauplatz der Grünen Woche – an drei Tagen findet zusätzlich das Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) statt. Wie vielerorts geht es auch dort um Nachhaltigkeit. Unter dem Schwerpunktthema „Nahrung für alle! Handel für eine sichere, vielfältige und nachhaltige Ernährung.“ veranstaltet das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in Kooperation mit dem Senat von Berlin, dem GFFA Berlin e.V. und der Messe Berlin GmbH das GFFA.

„Nahrung für alle!“

Mit zahlreichen Veranstaltungen bietet das GFFA seit 2010 einem internationalen Fachpublikum aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft die Gelegenheit, sich über Fragen und Herausforderungen der globalen Agrarpolitik und Ernährungssicherung auszutauschen und zu verständigen. Die Auftaktveranstaltung führt in das Thema ein und legt damit den Grundstein für die vielfältigen Fachdiskussionen der nächsten Tage. Abgerundet wird das GFFA durch eine internationale Agrarministerkonferenz am letzten Tag. Auch Junglandwirte kommen hier zu Wort.

Innovationsbörse

Während der ersten beiden Tagen findet eine Innovationsbörse statt. Sie bietet unterschiedlichen Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden sowie Start-ups Raum, um den Dialog zu suchen oder einfach Erfahrungen auszutauschen. In diesem Jahr konzentriert sich die Innovationsbörse darauf, wie internationaler Handel weltweit zur Ernährungssicherheit und zu nachhaltiger Entwicklung beitragen kann. Rund 30 Start-ups und Unternehmen, Verbände sowie Behörden werden ihre Innovationen und Aktivitäten vorstellen. Zur Anmeldung geht es hier entlang.

Das sind die Start-ups:

  • FarmHedge – betreibt eine Online-Plattform für Agrarbetriebsmittel
  • dropnostix – entwickelt Pansensensoren für das Gesundheitsmonitoring von Kühen
  • Foodsupply – entwickelt ein Schnittstellenmodul, um Marktteilnehmer des Agribusiness miteinander zu verknüpfen. Dadurch können beispielsweise Einkäufe abgewickelt werden
  • cropspot – entwickelt eine Online-Plattform für Getreide
  • asurveyor.com – möchte die Qualtitätskontrolle von Obst und Gemüse mit einer App blockchainbasiert verbessern
  • PIELERS – betreibt eine B2C-Online-Plattform für Lebensmittel
  • Vegshelf – entwickelt eine B2B-Online-Plattform für pflanzenbasierte Lebensmittel
  • Agrometrics – nutzt Echtzeit-Datenanalysen, um die Effizienz der gesamten Wertschöpfungskette in der Landwirtschaft zu verbessern

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