Energie farm Invest

Agrar- und Energie-Start-ups sammeln Geld ein free

Nicht nur das österreichische Start-up Farmdok konnte neue Investoren für sich gewinnen. (Foto: Farmdok)

Gleich mehrere Start-ups aus dem grünen Bereich konnten in den vergangenen Tagen erfolgreiche Finanzierungsrunden vermelden. Hier lest ihr, wohin die Millionenbeträge geflossen sind.

Sowohl der AgTech-Bereich als auch die Energiebranche vermeldeten in den vergangenen Tagen erfolgreiche Finanzierungsrunden. Gute Nachrichten für Start-ups und Innovatoren also. Folgende Start-ups können sich mithilfe des neuen Geldes weiterentwickeln:

AgTech: Farmdok

trecker.com: Erstmal kein Plan von Landwirtschaft free

Das niederösterreichische AgTech-Start-up Farmdok konnte ein hohes sechsstelliges Investment für sich verbuchen. Das Start-up entwickelt Technologien zur Automatisierung landwirtschaftlicher Aufzeichnungen mithilfe von Smartphones und Tablets.

Im Frühjahr 2017 stiegen der VC-Fond tecnet equity und Business Angel Walter Riess mit einer kleinen Finanzierungsrunde beim Start-up ein, das von vier Gründern auf die Beine gestellt wurden, die selbst aus der Landwirtschaft stammen und die aufwendigen Dokumentationspflichten kennen. Nun konnten die bestehenden Investoren weitere Geldgeber mit an Bord holen. Nach Angaben des Start-ups soll das Investment in sechsstelliger Höhe zum Europa-Rollout genutzt werden. Neu im Investorenkreis dabei sind neben der im Getreide- und Saatguthandel tätigen Mauthner Gruppe auch die zwei Unternehmer und Investoren Roland Tauchner und Patrick Pöschl.

Die App wurde im August 2017 gelauncht. Nach Angaben des österreichischen Magazins futurezone hat sie mittlerweile in Österreich, Deutschland und der Slowakei rund 30.000 Nutzer.

Energie: Lumenaza

Das 2013 gegründete Berliner Energie-Start-up Lumenaza hat einen neuen Großinvestor an Bord: Nach übereinstimmenden Medienangaben hat sich Eon an der jüngsten Finanzierungsrunde von 2,5 Millionen Euro beteiligt. Nach wie vor ist auch Eon-Konkurrent und Bestandsinvestor EnBW mit seinem VC-Arm EnBW New Ventures noch dabei. Damit hat sich das Start-up nun schon an zwei führende europäische Energieversorger gebunden. Geld gab es außerdem noch einmal vom VC-Fonds Technologie Berlin der IBB Beteiligungsgesellschaft.

Solarstrom vom fremden Dach free

Lumenaza verbindet die Erzeuger von Strom mit den Verbrauchern auf einer Art digitalem Marktplatz. Dort können etwa Bilanzkreise verwaltet sowie Energiemanagement in Echtzeit betrieben werden.

Energie: Lition

Eine weitere Meldung aus dem Energiesektor verkündete das Berliner Start-up Lition. Auch dieses Jungunternehmen will Konsumenten und Strom-Erzeuger auf direktem Wege über eine „Energiebörse“ verbinden. Mit einer Blockchain basierten Technologie soll es Stromkunden ermöglichen, ihren Strom direkt bei einem Stromerzeuger ihrer Wahl zu beziehen und ihn ohne Mittelsmänner über die monatliche Stromrechnung zu entlohnen.

Zwar vermeldete das Start-up keine erfolgreiche Finanzierungsrunde, konnte jedoch eine vertiefte Kooperation mit Gasag bestätigen, einem Netzbetreiber und Energiedienstleister und -erzeuger in der Region Berlin-Brandenburg. Lition hatte 2018 die Genehmigung der Bundesnetzagentur für Stromhandel erhalten und beliefert bereits ausgewählte Kunden mit Energie.

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