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„Aus allen drei Kontakten sind Verhandlungen geworden“ free

Gründer Janis Faltmann hat im f3-Netzwerk bereits drei vielversprechende Kontakte geknüpft. (Foto: pexels.com)

Gründer Janis Faltmann entwickelt Sensoren für die Landwirtschaft. Im f3-Netzwerk suchte er Kontakte zu Landwirten sowie zur Industrie – und wurde fündig. Mit drei Unternehmen steht er heute in Verhandlungen. 

Klinken putzen, E-Mails schreiben und sich Industrievertretern auf Messen als ein Start-up unter vielen präsentieren – alles das scheint Gründer Janis Faltmann vorerst erspart zu bleiben. Jedenfalls, wenn die Verhandlungen erfolgreich verlaufen, die er derzeit mit zwei Landtechnik-Unternehmen und der Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main (RWZ) in Köln führt. Alle drei Kontakte sind dank seines Gesuchs auf f3.de entstanden.

f3-Netzwerk brachte Industriekontakte

Janis Faltmann hat über f3 viele Kontakte geknüpft. (Foto: Piepenbrock)

„Ich hatte eher damit gerechnet, dass ich über f3 Landwirte finden würde, die unsere Sensoren bei sich testen würden“, sagt Janis, dessen Jungunternehmen „Logic26“ Aktivitätstracker für Land- und Baumaschinen entwickelt. Landwirte hätten sich zwar auch gemeldet.

Die sind durchaus an großen Geschichten interessiert.

Janis Faltmann

Aber viel wertvoller für den Gründer waren die Anrufe aus Industrie und Handel. „Ein bekannter Landtechnikhersteller, die RWZ Köln und 365FarmNet sind auf mich zugekommen und haben sich allesamt auf f3 bezogen“, berichtet Janis. Mit einer großen Offenheit seien die etablierten Unternehmen aufgetreten, so der Gründer. Und da er im jeweiligen Unternehmen auch ausschließlich mit technischen Leitern und Produktmanagern sprach, die Entscheidungen treffen können, fühlte er sich mehr als ernst genommen.

Research-Tool für IoT-Themen

„Wir haben uns im f3-Netzwerk kennengelernt.“ free

Bei der RWZ in Köln ist Detlev Garn als  Innovationsmanager dafür zuständig, neue Ideen und potenzielle Anknüpfungspunkte für sein Unternehmen ausfindig zu machen. Auf f3.de schaut er daher regelmäßig vorbei. Er sagt: „f3 ist für mich eine wichtige Standardlektüre beim Research von Innovations-Themen.“ Deshalb passt das Netzwerk und die Berichterstattung auch so gut zu seiner Arbeit. „Ich bin ja nicht derjenige, der das Produkt hinterher kauft. Ich bin der Mittelsmann, der die Innovationen am Markt ausfindig macht, um diese dann mit unseren Fachabteilungen zu diskutieren.“

Unternehmen testen Start-up

Janis ist froh, dass er den Weg über das f3-Gesuch gegangen ist. Und vielleicht ist er auch etwas überrascht, was die Ernsthaftigkeit der Kontakte angeht. Er sagt: „Die Unternehmen sind durchaus an großen Geschichten interessiert.“ Ob es wirklich zu einer Zusammenarbeit kommt, das ist noch Verhandlungssache. So oder so profitiert der Gründer aber schon jetzt. „Für mich ist es eine tolle Chance, auch weil unsere Sensoren erstmals im Hochbetrieb erfahrener Unternehmen getestet werden“, so der Gründer.


f3-Netzwerk erweitern

Wer ebenfalls Kontakte zu anderen Start-ups, agrarischen Unternehmen oder Landwirten sucht, sollte im f3-Netzwerk vorbeischauen: f3.de/netzwerk/ Dort finden sich mittlerweile knapp 30 Gesuche ganz unterschiedlicher Art. Der Zugriff auf die Anzeigen ist f3-Mitgliedern vorbehalten.

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