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Investition in „E-Farm“: Welche Start-ups Claas zukünftig sucht

Die Investition von Claas in das Start-up "E-Farm" soll nicht die einzige bleiben. Zukünftig will der Landmaschinenhersteller in innovative Ideen aus dem Bereich Landtechnik investieren. (Foto: Claas)

Der Landmaschinenhersteller Claas wird Minderheitsgesellschafter bei "E-Farm". Das Hamburger Start-up vermarktet auf seiner Online-Plattform gebrauchte Landtechnik und berät Kunden über den Ankauf bis zum Transport und der Auslieferung. Mehr als 10.000 gebrauchte Landmaschinen finden sich aktuell auf der Plattform des Start-ups. Der Fokus liegt auf dem Handel mit Landmaschinen in Europa.

Wir haben uns bewusst für eine Minderheitsbeteiligung entschieden, um den Geist und die Dynamik eines jungen Start-ups zu erhalten.

Thomas Böck

Mit dem Investment, dessen Summe nicht bekannt ist, möchte Claas neue Märkte und Kundengruppen erschließen. Das Unternehmen möchte außerdem Vertriebsprozesse professionalisieren und beschleunigen. Mit E-Farm werde eine für die Landmaschinenbranche neue, markenunabhängige Vermarktungsmöglichkeit etabliert. „Wir haben uns bewusst für eine Minderheitsbeteiligung entschieden, um den Geist und die Dynamik eines jungen Start-ups zu erhalten", so Thomas Böck, Vorsitzender der Konzernleitung bei Claas.

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Der Landmaschinenhersteller Claas beteiligt sich an der Online-Plattform „E-Farm“. Das Start-up aus Hamburg bildet den kompletten Vermarktungsprozess für gebrauchte Landmaschinen ab. f3 hat nachgefragt, was ein Start-up mitbringen muss, wenn es an Claas als Investor herantritt.

Der Landmaschinenhersteller Claas wird Minderheitsgesellschafter bei „E-Farm“. Das Hamburger Start-up vermarktet auf seiner Online-Plattform gebrauchte Landtechnik und berät Kunden über den Ankauf bis zum Transport und der Auslieferung. Mehr als 10.000 gebrauchte Landmaschinen finden sich aktuell auf der Plattform des Start-ups. Der Fokus liegt auf dem Handel mit Landmaschinen in Europa.

Wir haben uns bewusst für eine Minderheitsbeteiligung entschieden, um den Geist und die Dynamik eines jungen Start-ups zu erhalten.

Thomas Böck

Mit dem Investment, dessen Summe nicht bekannt ist, möchte Claas neue Märkte und Kundengruppen erschließen. Das Unternehmen möchte außerdem Vertriebsprozesse professionalisieren und beschleunigen. Mit E-Farm werde eine für die Landmaschinenbranche neue, markenunabhängige Vermarktungsmöglichkeit etabliert. „Wir haben uns bewusst für eine Minderheitsbeteiligung entschieden, um den Geist und die Dynamik eines jungen Start-ups zu erhalten“, so Thomas Böck, Vorsitzender der Konzernleitung bei Claas.

Strategische Investments bevorzugt

„In Zukunft wollen wir weiter in innovative Ideen aus dem Bereich Landtechnik investieren und ein Start-up Portfolio aufbauen“, so Böck. Zu den Suchfeldern gehören die Bereiche „autonome Maschinen“, „maschinenfokussierte Software“, „Farm Management“, „Marktplätze und SCM & Logistik“. Das Profil umfasst Seed oder Series A-Investments in Start-ups mit Sitz in Europa und Nordamerika. Strategische Investments sowie klare Minderheitsanteile, so Claas auf Nachfrage von f3, werden bevorzugt.

Neben einem sehr gutem Team, finanziellen KPIs und einem außergewöhnlichem Produkt mit Absatzpotential sollten Start-ups eine Technologie oder ein Geschäftsmodell mit Mehrwert für die Kundschaft von Claas mitbringen. Die setzt sich aus Landwirten und Lohnunternehmern zusammen. Weil ein strategisches Investment bevorzugt wird, sollte es Felder geben, wo Claas dem Start-up helfen kann. Der Ansprechpartner im Corporate Venture Team ist Andreas Saile.