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Das erste f3-Scheunengespräch in Bildern free

f3;Scheunengespraech; Poltertenne

Gestern traf sich das f3-Netzwerk zum ersten Mal persönlich. Ein bunter Mix aus Gründern, Agrarstudierenden, Landwirten und Unternehmern erhielt Impulse und sammelte Kontakte. Das f3-Team sagt Danke!

Wir sind begeistert! Danke an gut 120 nach Münster gereiste Junglandwirte, Agrarstudierende, Gründer, Agrarblogger, etablierte Unternehmer und Neugierige, die es gestern zu unserem ersten Netzwerk-Event in die rustikale Poltertenne geschafft haben. Wir haben euch einige Bilder des Abends zusammen gestellt. 

f3-Chefredakteur Matthias Schulze Steinmann begrüßte die Teilnehmenden gleich zu Anfang mit drei verschiedenfarbigen Schlüsselbändern in Händen. Orange für die Gründer, Blau für die etablierten Unternehmen und Grün für die Landwirte. „Der Wert eines guten Netzwerkes ist mehr, als die bloße Summe seiner Teile“, sagte er und erklärte die spielerische Zuordnung der Farben. Und die Idee funktionierte: In geselliger Atmosphäre wurden Visitenkarten getauscht, Ideen entwickelt und Kooperationspartner sondiert.

Innovationen für die Landwirtschaft

Genau das ist laut Prof. Dr. Karin Schnitker von der Hochschule Osnabrück auch nötig. Die erste Rednerin von insgesamt drei Impulsvorträgen appellierte: „Die Zeiten waren noch nie so gut zum Gründen. Aber es war auch noch nie so notwendig.“

Die Branche entwickele sich derzeit in einem extrem schnellen Tempo vorwärts. Das biete der heimischen Landwirtschaft viele Chancen. „Wir müssen es nur schaffen, dass nicht erst einer von außen kommt, und eine Innovation zum Erfolg führt. Das müssen wir selbst schaffen!“

Eine dieser Chancen hat das Start-up SeedForward bereits ergriffen. Die Gründer Jan Ritter und Jacob P. Bussmann arbeiten derzeit an einer organischen Saatgutbehandlung und blicken auf eine turbulente Entwicklungszeit ihres jungen Unternehmens zurück.

Offenheit und Austausch

Es war diese besondere Offenheit der Teilnehmer, die den ganzen Abend hindurch zu spüren war. Orangene, blaue und grüne Bänder mischten sich immer mehr untereinander, als der dritte Vortrag schließlich beendet war. Auch hier ging es um sinnvolle Kooperationen, die Einzelunternehmer voranbringen können. So taten sich die Münsteraner Hafenkäserei mit der ebenfalls in Münster ansässigen Finne Craft Beer Brauerei zu einem neuen Gastrokonzept zusammen. Seinem Produkt den besonderen Anstrich geben, eine authentische Geschichte erzählen und mit Herzblut bei der Sache sein, das sei das Erfolgsgeheimnis, sagte Finne-Gründer Florian Böckermann.

Die Junglandwirte und Gründer nahmen eine Menge Inspiration und viele gute Gespräche mit. Und die Hoffnung, dass sich nicht nur Bier und Käse innovativ vermarkten lassen, sondern auch Kartoffeln, Eier und Schweinefleisch.

Weitere Eindrücke gibt es in den sozialen Netzwerken unter dem Hashtag: #f3Scheunengespräch

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