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Das Jahr endet – einige Fragen bleiben free

Die Landwirtschaft befindet sich im Wandel. Es gibt viele Fragen, auf die wir keine Antwort haben. (Foto: WavebreakmediaMicro/stock.adobe.com)

Das vergangene halbe Jahr seit Gründung von f3 war aufregend. Neue Themen, neue Menschen, neues, digitales Medium. Dabei sind Fragen aufgekommen. Auch einige, die wir vielleicht nicht einmal in 2019 beantworten können.

Seit Mai 2018 gibt es f3 – farm. food. future nun. Für uns war die Zeit super spannend. In einem kleinen, aber feinen Team haben wir Start-ups und Innovationen aufgespürt und den Aufbau unseres Netzwerkes vorangetrieben. Aktuell finden sich dort bereits 19 Gesuche von Landwirten, Start-ups und Unternehmen, die Landwirtschaft modern weiterdenken wollen und Inspiration suchen.

Im September fand unser erstes Scheunengespräch statt, auf dem sich die Mitglieder erstmal persönlich kennenlernen konnten. Soviel können wir schon versprechen: In 2019 wird es mehr davon geben.

Wir fragen. Wer antwortet?

Und dennoch begegnen uns immer wieder Fragen, die wir wohl auch im Jahr 2019 nicht beantworten können.


Wieso beschränkte sich die öffentliche Diskussion um die Trockenschäden in der Landwirtschaft in diesem Sommer auf Milliardenhilfen, statt über langfristige Klimaanpassungen zu sprechen?


Warum finden sich so wenige Frauen in der Gründerwelt?


Wieso sind Blockchain und Datenmanagement längst in aller Munde – aber nicht im Lehrplan der Berufsschulen?


Wieso treffen wir auf AgTech-Veranstaltungen kaum Landwirte?


Warum gibt es in weiten Teilen des ländlichen Raumes noch immer kein schnelles Internet? Und wieso regt sich darüber keiner wirklich auf?


Wieso reden Start-ups im Gegensatz zu vielen Landwirten früh über ihre Ideen, suchen Verbündete und Kooperationspartner – und was bedeutet das?


Investieren wir genug in Zukunftstechnologien?


Wieso zieht ein Junglandwirt, mit dem wir ein Interview über seine kreativen Ideen geführt haben, dieses wieder zurück, nachdem er mit seinen Eltern Rücksprache gehalten hat?


Wieso geraten in den sozialen Medien immer mal wieder auch Bio-
Bauern und konven­tionelle Landwirte aneinander?


Wieso werden in den sozialen Medien selbst modernste Tierhaltungskonzepte mit hohen Tierwohlstandards von einzelnen Usern aufs Äußerste angegangen?


Was treibt euch um? Welche Fragen stellen sich euch derzeit? Schreibt uns an info@f3.de, Stichwort „Fragen“

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