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Das Prinzip Plattform

Auf einer Plattform kommen Anbieter und Nachfrager zusammen. Auch Online-Shops sind eine Form von Plattform. (Grafik: Christina Helmer)

Was ist eine digitale Plattform?

Auf einer Plattform kommen Anbieter und Nachfrager in der digitalen Welt wie auf einem Marktplatz zusammen. Die Plattform selbst dient lediglich als Vermittler, als eine Art nicht-stationärer Handelsplatz. In Abgrenzung dazu steht der klassische Online-Shop: Dort wird der Kauf zwischen Hersteller und Nachfrager direkt abgewickelt und meistens auch die Lieferung übernommen.

Was ist der Unterschied?

Bei einem Online-Shop ist der Betreiber in der Regel der Hersteller der Ware, die er verkauft. Natürlich kann er auch Waren oder Dienstleistungen anderer Hersteller anbieten. Er kauft diese dann auf eigenes Risiko ein und verkauft sie mit einer Marge weiter. Die Waren und Dienstleistungen gehören bis zum Moment des Verkaufs dem Shop-Betreiber.

Die „Leistung“ von Plattform-Betreibern besteht im Zusammenbringen und Koordinieren von möglichst vielen Anbietern und Nachfragern.

Auszug

Plattform-Betreiber hingegen besitzen die gehandelten Waren und Dienstleistungen in der Regel nicht. Sie kassieren Vermittlungsgebühren oder Provisionen und sorgen im Gegenzug für die Reichweite. Bekannte Beispiele sind AirBnB, Spotify und Uber.

Was tun Plattformen?

Plattformen verbinden Anbieter und Nachfrager über digitale Technologien miteinander. Sie bringen beide Parteien dazu, direkt miteinander Geschäfte zu machen. Die „Leistung“ von Plattform-Betreibern besteht im Zusammenbringen und Koordinieren von möglichst vielen Anbietern und Nachfragern. Sie bauen eine große Reichweite auf.

Wo liegen die Vorteile?

Digitale Plattformen können kleinen Erzeugern und Händlern direkten Zugang zum Endkunden verschaffen. Das sorgt für Markt-Transparenz und bündelt das Angebot, sodass Anbieter nicht einzelne Online-Shops aufsetzen und pflegen müssen. Um Anbieter zu akquirieren, übernehmen die Plattform-Betreiber oft die Vermarktung der Produkte. Bekannte Plattformen wie AirBnB lassen private Anbieter und Nachfrager direkt miteinander handeln. Zwischenhändler werden umgangen.

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Immer mehr Start-ups setzen auf digitale Plattformen, um Produkte und Dienstleistungen zu verkaufen, zu handeln und zu teilen. Die Ansätze sind sehr unterschiedlich. Aber es gibt Gemeinsamkeiten.

Was ist eine digitale Plattform?

Auf einer Plattform kommen Anbieter und Nachfrager in der digitalen Welt wie auf einem Marktplatz zusammen. Die Plattform selbst dient lediglich als Vermittler, als eine Art nicht-stationärer Handelsplatz. In Abgrenzung dazu steht der klassische Online-Shop: Dort wird der Kauf zwischen Hersteller und Nachfrager direkt abgewickelt und meistens auch die Lieferung übernommen.

Was ist der Unterschied?

Bei einem Online-Shop ist der Betreiber in der Regel der Hersteller der Ware, die er verkauft. Natürlich kann er auch Waren oder Dienstleistungen anderer Hersteller anbieten. Er kauft diese dann auf eigenes Risiko ein und verkauft sie mit einer Marge weiter. Die Waren und Dienstleistungen gehören bis zum Moment des Verkaufs dem Shop-Betreiber.

Die „Leistung“ von Plattform-Betreibern besteht im Zusammenbringen und Koordinieren von möglichst vielen Anbietern und Nachfragern.

Auszug

Plattform-Betreiber hingegen besitzen die gehandelten Waren und Dienstleistungen in der Regel nicht. Sie kassieren Vermittlungsgebühren oder Provisionen und sorgen im Gegenzug für die Reichweite. Bekannte Beispiele sind AirBnB, Spotify und Uber.

Was tun Plattformen?

Plattformen verbinden Anbieter und Nachfrager über digitale Technologien miteinander. Sie bringen beide Parteien dazu, direkt miteinander Geschäfte zu machen. Die „Leistung“ von Plattform-Betreibern besteht im Zusammenbringen und Koordinieren von möglichst vielen Anbietern und Nachfragern. Sie bauen eine große Reichweite auf.

Wo liegen die Vorteile?

Digitale Plattformen können kleinen Erzeugern und Händlern direkten Zugang zum Endkunden verschaffen. Das sorgt für Markt-Transparenz und bündelt das Angebot, sodass Anbieter nicht einzelne Online-Shops aufsetzen und pflegen müssen. Um Anbieter zu akquirieren, übernehmen die Plattform-Betreiber oft die Vermarktung der Produkte. Bekannte Plattformen wie AirBnB lassen private Anbieter und Nachfrager direkt miteinander handeln. Zwischenhändler werden umgangen.

Der Schnellste und Größte verdrängt alle anderen.

Auszug

Was sind die Nachteile?

Dass Zwischenhändler umgangen werden, bringt auch Nachteile mit sich. Das Plattform-Prinzip kann disruptive Effekte auf ganze Branchen haben (Beispiel Uber/Amazon). Die Betreiber einer Plattform brauchen oftmals langen Atem: Im Vergleich zu einer Produktionsanlage ist eine digitale Plattform zwar schnell aufgebaut, aber es braucht lange, bis Geld verdient werden kann. Das liegt daran, dass erst möglichst viele Anbieter gelistet sein müssen, bevor der Kunde das Gefühl hat, eine breite Auswahl vorzufinden. Hier gilt: Der Schnellste und Größte verdrängt alle anderen.

Gibt es Plattformen in den „grünen Bereichen“?

Digitale Plattformen können Märkte schaffen, wo vorher gar keine waren – auch in den „grünen“ Branchen. Durch die Plattform-Technologie können Waren oder Dienstleistungen beispielsweise geteilt (Maschinen-Sharing) oder gebraucht verkauft werden. Mit TimberTom stellen wir eine Handelsplattform für Brennholz vor. Und im Agrarhandel entstehen derzeit gleich mehrere Plattformen, die landwirtschaftliche Güter digital handeln möchten.