digital Perspektivwechsel

Delegationsreise ins Silicon Valley: So tickt die AgTech-Szene free

Vom 9. bis 13. März 2020 soll eine Delegationsreise Einblicke in das AgTech-Ökosystem im Silicon Valley bieten. (Foto: Alexander Conrad)

Das Silicon Valley ist nicht nur als bedeutende Region auf dem Software- und Hochtechnologiesektor bekannt, sondern auch für eine rasant wachsende Agrartechnologie- und Nahrungsmittelindustrie. Eine Delegationsreise bietet Einblicke in das amerikanische AgTech-Ökosystem.

f3 – farm.food.future: Herr Conrad, Sie leben seit einigen Jahren im Großraum San Francisco und beschäftigen sich mit den Entwicklungen in der Agrar- und Landtechnikindustrie. Jetzt wird eine Delegationsreise dorthin stattfinden. Warum lohnt sich der Blick ins Silicon Valley?

Alexander Conrad: In den vergangenen fünf bis acht Jahren hat sich im Silicon Valley eine rasant wachsende Agrartechnologie- und Nahrungsmittelindustrie etabliert. Diese hat mit dem Verschmelzen verschiedener Technologien aus den Bereichen KI, Autonomous Driving, Robotics, IoT bereits einige interessante Innovationen im Agrarbereich und der Landtechnik hervorgebracht. Im Silicon Valley sitzen viele Start-ups, die mit alternativen Ideen und Ansätzen neue Wege gehen wollen. Sie möchten die Landwirtschaft der Zukunft unter den sich stetig ändernden Anforderungen und auch neuen Herausforderungen des Klimawandels begegnen und mitgestalten.

f3: Wer organisiert die Reise und wann findet sie statt?

Alexander Conrad: Die Deutsch-Amerikanische Handelskammer in San Francisco organisiert die Reise. Sie hat sich darauf spezialisiert, die deutsche Wirtschaft im Ausland zu fördern. Vom 9. bis 13. März 2020 wird es Einblicke in das AgTech-Ökosystem im Silicon Valley geben.

Reise für Unternehmer, Start-ups und Landwirte

f3: An wen richtet sich das Angebot?

Alexander Conrad: Die Delegationsreise richtet sich an deutsche Unternehmer, Start-ups, Landwirte sowie Lohnunternehmer und Verbände, die sich ein Bild von den neuesten Entwicklungen in der Agrarbranche im Rahmen der Digitalisierung machen möchten. Auf diesen Feldern wurden in den vergangenen Jahren im Silicon Valley enorme Fortschritte erzielt. Zudem haben viele der in der Landwirtschaft sehr bekannten Technologiefirmen wie Trimble oder Topcon dort ihren Hauptsitz. Im Programm steht ein konkreter Ablauf beschrieben.

f3: Was wird die Reise kosten?

Alexander Conrad: Die Teilnahmekosten liegen bei 8.450 € inklusive Übernachtungen und Reisekosten vor Ort. Die An- und Abreise erfolgt auf eigene Kosten.

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