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Erneuerbare Energien gehören Landwirten free

41 % der Windenergie an Land wird von Privatleuten und Landwirten eingespeist. Foto: pexels

Wind-, Sonne- und Bioenergie werden vor allem im ländlichen Raum erzeugt. Der Ausbau der erneuerbaren Energien erfolgt in den meisten Fällen durch Solaranlagen auf dem eigenen Dach, Bürgerwindparks oder Energiegenossenschaften.

Bayern, Niedersachsen und Baden-Württemberg verfügen bezogen auf die Einwohnerzahl über die höchste Dichte an Energiegenossenschaften. Es folgen Schleswig-Holstein, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern. Das sind die Bundesländer mit einer weit unter dem Durchschnitt liegenden Bevölkerungsdichte. So das Ergebnis einer Studie des Klaus Novy-Instituts.

Mehr als 40 % aus Privater Hand

Zudem zeigt die Eigentümerstruktur von Solar- und Windenergie eine Besonderheit: 41 % der Windenergie an Land wird von Privatleuten und Landwirten eingespeist. Beim Solarstrom sind es sogar 49 % der installierten Leistungen, die von privater Hand oder der Landwirtschaft eingespeist werden.

Von 2012 bis 2016 fiel der Anteil der Privatpersonen und Landwirte jedoch um 9 %. Die Zahlen sind In beiden Sparten ist der Anteil der Bürgerenergie allerdings gesunken. Der Anteil der Energieversorger in diesem Segment legte in gleichem Zeitraum um 3,6 % auf insgesamt 14,3 %. Die Gewerbebetriebe verdoppelten ihren Anteil auf mehr als 6 %.

Die zukünftige Energieversorgung verläuft also dezentral aus den ländlichen Räumen heraus. Sie ersetzen mit ihren Wind- und Solarparks, Biomasse- und Geothermieanlagen an vielen verschiedenen Standorten zunehmend die wenigen konventionellen Großkraftwerke.

Quelle: Agentur für Erneuerbare Energien

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