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EIT Food Accelerator: 14 Finalisten mit Chance auf 100.000€ free

Unter den Finalisten des EIT Food Accelerators finden sich viele biotechnologische Ideen. Sie haben jetzt die Chance auf 100.000 Euro. (Foto: pexels/Chokniti Khongchum)

Das EIT Food Accelerator Network (EIT FAN) gab kürzlich die Auswahl der Finalisten seines Programms bekannt. Die Start-ups sind eingeladen, sich im November um drei Finanzpreise zu je 100.000 € zu bewerben. Erfahrt hier, welche Teams dabei sind.

Das EIT FAN findet in Israel, Spanien, Finnland, der Schweiz, Deutschland und Großbritannien statt. Es soll Europa zum Innovationszentrum für die vielversprechendsten Agrifood-Start-ups der Welt machen, indem es Partnerschaften zwischen Start-ups und Unternehmen unterstützt. Nun wurden 14 Finalisten aus einer Gruppe von 60 Start-ups dem Agrifood-Tech-Bereich ausgewählt, die am EIT FAN-Programm 2020 teilnahmen.

Die ausgewählten Finalisten bieten Lösungen für aktuelle Herausforderungen, vor denen das heutige Lebensmittelsystem steht. Die ausgewählten Start-ups konzentrieren sich laut Pressemitteilung auf funktionelle Lebensmittel und Gesundheit, alternative Proteine, nachhaltige Landwirtschaft und die Nutzung von Nebenströmen. „Die ausgewählten Finalisten zeigen, dass sich eine positive und wirtschaftliche Umgestaltung unseres Lebensmittelsystems gegenseitig ergänzen und nicht widersprechen“, sagt Christoph Mandl vom EIT Food Accelerator.

Das EIT Food Accelerator Netzwerk agiert international und bietet Chancen für Start-ups. (Foto: EIT Food)

Innovationen sind Schlüssel für nachhaltigen Food-Sektor

Bei der Bekanntgabe der Finalisten sagte Benoit Buntinx, Director of Business Creation bei EIT Food: „Start-ups waren während COVID-19 einem erhöhten Maß an Unsicherheit und Marktvolatilität ausgesetzt. Wir bei EIT Food glauben, dass Innovationen der Schlüssel sind, um das Lebensmittelsystems nachhaltiger und gesünder zu gestalten.“

Diese Start-ups sind dabei:

  • Arborea, Großbritannien: Anbau sogenannter „Micro Plants“ wie Algen und Plankton als Proteinbasis für Lebensmittel
  • Cellular Agriculture, Großbritannien: Hat einen skalierbaren Bioreaktor für Fleisch aus dem Labor entwickelt.
  • Codecheck’s, Schweiz: Bewertungssystem für Lebensmittel nach Gesundheits- und Nachhaltigkeitsaspekten
  • EniferBio, Finnland: stellt umweltfreundliche Soja- und Fischmehl-Alternativen her
  • FarmInsect, Deutschland: stellt Landwirten ein Zuchtsystem für Insektenlarven zur Verfügung, die mit organischen Reststoffen gefüttert werden
  • Higher Steaks: Großbritannien: Fleisch aus dem Labor
  • Mycorena, Finnland: Lebensmittelbasis auf Pilzbasis z.B. zur Nutzung als Fleischersatz
  • Nanomik, Spanien: natürliches Konservierungsmittel, um den Verlust von frischem Obst und Gemüse im Nachernteprozess zu verhindern
  • Naturayuva, Schweiz: lässt landwirtschaftliche Erzeuger Heil- und Aromapflanzen anbauen
  • Odd.Bot, Spanien: Roboter, der Unkraut mechanisch jäten kann
  • Seawater Solutions, Großbritannien: Lebensmittelanbau mit Meerwasser
  • Sphera Encapsulation, Israel: Entwicklung funktioneller Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel
  • Spoontainable, Deutschland: bietet essbare Eislöffel aus Kakaoschalen an, die als Nebenstrom anfallen
  • The Mediterranean Food Lab, Israel: pflanzlicher Fleischersatz

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