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Farm-Food-Climate Bootcamp: Ideen gemeinsam entwickeln free

Kräfte bündeln, Initiativen starten und Lösungsansätze weiterentwickeln: Im Rahmen der Farm-Food-Climate-Challenge startet am Freitag ein Bootcamp. Angesprochen sind auch Experten aus der Praxis. (Grafik: FFC)

Am Freitag startet ein Bootcamp im Rahmen der Farm-Food-Climate Challenge. Wer Ideen für eine klimapositive Landwirtschaft hat oder Lösungsansätze für den Ernährungsbereich entwickeln möchte, kann teilnehmen.

Die Farm-Food-Climate Challenge versteht sich als eine Innovationsplattform für klimapositive Landwirtschaft und Ernährung. Die Organisatoren ProjectTogether und die elobau Stiftung wollen Initiativen aus der Gesellschaft für eine nachhaltige Entwicklung entlang der Wertschöpfungskette des Agrar- und Ernährungssektors stärken. Die Challenge richtet sich an Landwirte, Unternehmer und Wissenschaftler ebenso wie an Menschen, die sich gegen den Klimawandel engagieren möchten. Am Wochenende findet nun ein Bootcamp statt. Bei dem digitalen Auftakt-Event am Freitag, den 24. Juli 2020, sollen die Herausforderungen, die die Teilnehmer angehen wollen, identifiziert werden.

Folgende Fragestellungen stehen im Fokus:

  1. Bewusstsein und Konsum: Wie schaffen wir eine breite Bewusstseins- und Verhaltensveränderung für einen nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln?
  2. Lebensmittelabfall: Wie können wir Abfall und Verschwendung von Lebensmitteln entlang der gesamten Wertschöpfungskette reduzieren?
  3. Viehhaltung und Proteinversorgung: Wie lassen sich durch Viehhaltung verursachte Emissionen reduzieren?
  4. Carbon Farming: Wie kann eine humusaufbauende Landwirtschaft klimapositiv skaliert werden?
  5. Direktvermarktung und Logistik: Wie lassen sich produzierte Lebensmittel mit möglichst wenig Emissionnen durch Transport und Abfall verteilen?
  6. Dialog: Wie können Interessen unterschiedlicher Stakeholder harmonisiert und mit nachhaltiger Entwicklung in Einklang gebracht werden?
  7. Wahre Preise: Wie lassen sich Preise so gestalten, dass sie externalisierte Kosten und Nutzen abbilden?
  8. Politische Rahmenbedingungen: Wie kann die Zivilgesellschaft politische Rahmenbedingungen für einen nachhaltigen Agrar- und Ernährungssektor beeinflussen?

Experten aus der landwirtschaftlichen Praxis gefragt

Teilnehmen können alle, die sich für eine klimapositive Landwirtschaft und Ernährung engagieren wollen, aber noch an keiner konkreten Initiative arbeiten. Auch Start-ups, die bereits Initiativen gestartet haben und in den genannten Bereichen aktiv sind, sind eingeladen, um sich mit anderen zusammenzuschließen. Gefragt sind außerdem sogenannte Paten und Experten, die Praxiserfahrung haben und die entsprechenden Teams mit Feedback und Wissen während des Wochenendes begleiten.

Denn am Samstag und Sonntag, 25. und 26. Juli 2020, sollen neue Ideen entwickelt und bestehende Lösungsansätze weitergedacht werden. Unterstützer des Bootcamps wie Fridays-for-Future-Aktivistin Luisa Neubauer, Benedikt Bösel sowie nachhaltige Unternehmen und Universitäten, wie die German Zero Universität Mannheim und die Leuphana Universität, helfen bei der Mobilisierung über ihre Netzwerke, Verteiler und Kanäle mit. Hier geht es zur Anmeldung zum Bootcamp.

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