Am von Anne Kokenbrink

Schreiben Sie Anne Kokenbrink eine Nachricht

Schweizer Junglandwirte

Arbeit und Privates vereinen

Ein Blick in unser Nachbarland, die Schweiz: Was treibt junge Agrarstudenten und Hofnachfolger vor Ort um? Wie viel Unternehmertum und Tatendrang steckt in ihnen, wo gibt es Probleme? Für den Agrarstudenten Lukas Stöckli ist die Hofübernahme eine Zukunftsoption. Aber kein Muss. 

Dieser Beitrag erschien zuerst beim Magazin LANDfreund.
Lukas Stöckli ist Landwirt aus Leidenschaft. „Aber ob ich den Hof meiner Eltern übernehme, ist noch unklar“, sagt er trotzdem. Für ihn sind die Voraussetzungen auf dem Betrieb im Schweizer Ort Luthern mit Milchvieh und Kälbermast nicht optimal. Die Arbeitsbelastung ist hoch, Arbeitskräfte sind teuer und die Erlöse knapp. „Und die Lebensqualität ist nicht da. Für meine Eltern ist es das Größte, zu Hause zu arbeiten. Sie haben den Hof gekauft, es war immer ihr größter Wunsch“, sagt der 24-Jährige.

Nischen statt Wachstum

Den Hof im Nebenerwerb weiterzuführen, wäre für ihn aber eine Option. Entweder alleine oder sogar gemeinsam mit...


Mehr zu dem Thema