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Kraftstoff aus Biomethan

Bio-LNG: Verflüssigung ja, THG-Handel nein

Die Ruhe Biogas Service GmbH will das Thema Bio-LNG für aus der EEG-Förderung fallende Biogasanlagen erschließen. Noch ist hier Pionierarbeit zu leisten. Statt auf die Treibhausgasemissionsquote (THG) setzt das Unternehmen lieber auf einen planbaren Festpreis.  

„Wir wollten uns mit der Zeit nach dem EEG beschäftigen und dachten, Bio-LNG könnte eine Option sein“, sagt Justus Ruhe, Leiter des Projekts „Green Line Liquid“ bei der Ruhe Biogas Service GmbH. Das Unternehmen ist eine Tochter der Ruhe Agrar GmbH, die vier Biogasanlagen betreibt. Das Pilotprojekt soll die Chancen des nachhaltigen Kraftstoffs Bio-LNG ausloten - vor allem für Betriebe, die aus der EEG-Förderung ausscheiden. Mithilfe einer Machbarkeitsstudie erörtert Justus Ruhe derzeit mit seinem Team, wie sich die dezentrale Verflüssigung von Biomethan zu Bio-LNG stemmen lassen könnte.

Justus Ruhe leitet das Projekt „Green Line Liquid“ bei der Ruhe Biogas Service GmbH. (Bildquelle: RBS GmbH)

Er sagt: „Der derzeitige Kilopreis für Bio-LNG aus Gülle und Mist liegt bei 1,90 und 2,20 €. Da steckt viel Geld drin. Wer die richtigen Inputstoffe verwertet, dem kann das Spaß machen.“ Doch es gibt ein Aber: vor allem die technische Umsetzung des letzten Veredelungsschrittes, der Verflüssigung, ist noch eine Herausforderung. Der Energiefachmann sagt: „Bei der Aufbereitung von Biogas zu Biomethan gibt es funktionierende...

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