Am von Julia Hufelschulte

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Technik 

E-Mobilität für Stall und Hof 

Der Verbrennungsmotor ist in der Landwirtschaft noch lang nicht abgelöst. Ein Start-up will die Elektrifizierung der Branche voranbringen. Den Start macht eine Einstreumaschine für Puten. 

Steigende Anforderungen an die Verringerung der Treibhausgasemissionen kommen auch auf die Landwirtschaft zu. Das Start-up „Rehmus“ will deswegen die Elektromobilität hoffähig machen. Die beiden Gründer Julian-Christoph Huss und Daniel Münch berichten im f3-Interview von ihrem ersten Produkt und ihren Visionen. 
f3 – farm.  food. future. : Wer seid ihr und wie kam es zur Gründung von Rehmus? 
Julian-Christoph Huss: Ich bin Wirtschaftsingenieur und war für einen großen Maschinenbaukonzern in China tätig. Dort habe ich Daniel kennengelernt und damit begann auch die Geschichte von Rehmus.  
Daniel Münch: Ich bin gelernter Maschinenbauer und habe dort in der Entwicklung von Gabelstablern gearbeitet. Unser Anfang liegt genauer gesagt in einer Garage in China. Ein uns bekannter Putenzüchter kam auf uns zu und sagte, dass er sich einen elektrischen Strohverteiler wünscht. Daraufhin haben wir bei einem Bier nach Feierabend und am Wochenende begonnen, ein Konzeptmodell zu bauen. Derweil haben andere Putenhalter von unserem Projekt gehört, die wiederum Interesse gezeigt haben. Julian hat dann die Zeichen der Zeit erkannt und vorgeschlagen, ein Geschäftsmodell daraus zu entwickeln. Damit sind wir zunächst von der chinesischen in eine deutsche Garage gewechselt. Nun haben wir eine eigene Kleinserienfertigung. Das erste Jahr haben wir das Projekt noch nebenbei gemacht. Seit über zwei Jahren sind wir Vollzeit bei Rehmus aktiv. Mittlerweile sind elf Leute in unserem Team. 

Rehmus hat ein Einstreugerät entwickelt, das speziell Puternhaltern die Arbeit erleichtern soll und zudem das Einstreuergebnis   (Bildquelle: Rehmus)

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