Am von Henning Dicks

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Ersatzteile in die weite Welt

Schrauben, Kolbenpumpen und einen Fahrersitz über eine digitale Plattform beziehen, wenn der örtliche Landmaschinenhändler das genauso gut kann? f3 sprach mit Gründer Arno Verkleij über das Konzept von "BartsParts".

f3 – farm.food.future: Mit BartsParts baut ihr einen Online-Handel für landwirtschaftliche Ersatzteile auf. Warum brauchen wir den?

Arno Verkleij: In Europa liegen große Mengen an Ersatzteilen in Regalen von Landmaschinenhändlern und kosten dort Geld, Zeit und Raum. Hier schlummert riesiges Potential. Oftmals sehen Händler den Verkauf von obsoleten Ersatzteilen nicht als Priorität an und unternehmen keine großen Anstrengungen, um diese an den Mann zu bringen. BartsParts nimmt sich dieser Aufgabe an und verkauft Ersatzteile bereits in fast 45 Länder - ohne Kosten und zusätzlichen Arbeitsaufwand für die Händler.

Wir sehen uns als Gegenstück zum örtlichen Händler.

Arno Verkleij

f3: Bisher fährt der Landwirt üblicherweise persönlich zum Händler seines Vertrauens. Was könnt ihr besser?

Arno Verkleij: Wir sehen uns als Gegenstück zum örtlichen Händler. Der Landwirt wird sicherlich weiterhin seine Filter, Schmierstoffe und Verschleißteile bei ihm einkaufen. Sucht er aber ein spezielles Ersatzteil für seinen 20-Jahre alten Traktor, wird er bei uns wohl eher fündig. Jeder Landmaschinenhändler ist irgendwo in seinem Inventar beschränkt. Der virtuelle Marktplatz von BartsParts vereint eben diese örtlichen Händler und somit bereits über 400.000 Ersatzteile.

Geschäftsmodell: Plattform für Ersatzteile

f3: Wie funktioniert euer Geschäftsmodell?

Arno Verkleij: Wie schon zuvor erwähnt, lagert ein erheblicher Teil aller Ersatzteile vor sich hin und findet auf dem regionalen Markt keine Abnehmer. Wir bieten die Plattform, diese Ersatzteile dennoch in Umsätze zu verwandeln. Denn wenn Kunden in...