Am von Anne Kokenbrink

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Schweiz

Kleines Land, große Chancen

f3-Volontärin Anne war für vier Wochen zu Besuch in der Schweiz. Neben Kühen, Bergen und Käse tragen viele Nischen zu einem innovativen und vielseitigen Agrarsektor bei. Ein Einblick in die Strukturen und Potenziale unseres Nachbarlandes.

Zahl der Betriebe

Rund 15 % der Schweizer Höfe wirtschaften ökologisch und etwa jeder vierte Betrieb ist in der Direktvermarktung aktiv. (Bildquelle: Helmer/Landwirtschaftsverlag GmbH)

Insgesamt gibt es schweizweit knapp 50.000 Landwirtschaftsbetriebe. Zum Vergleich: In Deutschland sind es insgesamt etwa 263.500. Rund 15 % der Schweizer Höfe wirtschaften ökologisch und etwa jeder vierte Betrieb ist in der Direktvermarktung aktiv.
Quelle: Schweizer Bauernverband, Agrarbericht 2020

Bern

Bern ist neben Zürich einer der Agrarstandorte der Schweiz. (Bildquelle: Helmer/Landwirtschaftsverlag GmbH)

Studenten der Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften (HAFL) stecken voller Ideenreichtum und Tatendrang, die Landwirtschaft zukunftsfähig zu machen (s. Wunschkonzerte S. 46). Als Hofnachfolger wollen sie mehr Wertschöpfung durch eigene Nischen erzielen – ob mit einer Weinmarke, Hanfprodukten oder Gemüseanbau in den Bergen.

Nutzfläche

Knapp 60 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche sind Weideland und Naturwiesen. Die Betriebe erhalten verhältnismäßig hohe Direktzahlungen. So sollen die kleinbäuerlichen Strukturen erhalten bleiben.
Quelle: Bundesamt für Statistik BFS

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