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Konventionelle und ökologische Landwirtschaft vereint

Klaus und Marianne Albersmeier führen einen konventionellen Schweinemastbetrieb in der Soester Börde in NRW. Ihre Schweine vermarkten sie unter dem Eigenlabel „Strohwohlschweine“. Zusätzlich wollen sie in diesem Jahr von 0 auf 100 in die regenerative Landwirtschaft einsteigen.

„Wir betreiben einen konventionellen Schweinemast- und Ackerbaubetrieb. Die Landwirtschaft ist konventionell, wobei wir immer wieder mit der ökologischen Produktion geliebäugelt haben. Nun haben wir uns für einen Zwischenweg, sowohl im Stall als auch auf dem Acker, entschieden. Wir wollen das Beste aus beiden Ideologien vereinen und finden, dass bio und konventionell mehr aufeinander zugehen müssen. Unsere Mastschweine vermarkten wir über das REWE-Label „Strohwohlschweine“. Die Tierzahl haben wir dadurch von 4600 auf 3800 reduziert. Daneben gab es aber noch weitere Dinge, die wir an unsere Schweinemast angepasst haben.

2015 haben wir eine eigene Tränke für Schweine, das sogenannte KA-Rondell, entwickelt. Es ist eine Edelstahltränke, die der Schweinemäster mitten in die Bucht stellen kann. An der patentierten Tränke ist ein Spielzeugarm und ein Raufutterkorb befestigt. Im November 2016 hatten wir auf der Eurotier-Messe einen eigenen Stand und konnten den Innovationspreis „Neuheit des Jahres“ für unsere Tränke-Entwicklung gewinnen. Darauf sind wir sehr stolz. Nebenbei haben wir durch den Vertrieb der Tränke ein schönes Nebeneinkommen. Parallel dazu wollten wir unseren Betrieb immer weiter Richtung Tierwohl und regionaler Wertschöpfung entwickeln.

Zusammenarbeit mit REWE Köln

Wir haben angefangen, uns zu überlegen, was wir anders machen können und an einem Ringelschwanzprojekt der Landwirtschaftskammer NRW teilgenommen. Das Projekt wurde von REWE Köln finanziert. Im Rahmen des Projektes haben wir die Buchtentrennwände in einem Stall auf dem Hof entfernt, die...


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