Am von Anja Rüweling

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Nachhaltigkeit: wie eine Molkerei "verrückte" Ideen pusht

Der Hochland-Konzern beschäftigt ein eigenes Kreativteam names "Liebkost", um die eigenen Strukturen zu hinterfragen. Das Ziel: nachhaltigere Prozesse etablieren. Dabei treffen fixe Start-up-Ideen auf jahrelang eingespielte Praxis.

Bei der Entwicklung einer neuen Marke das „Nachhaltigste, was geht“ herausholen und die gewonnenen Erkenntnisse im Hochland-Konzern umsetzen. So lässt sich die Aufgabe von „Liebkost“ beschreiben. Ende des vergangenen Jahres gründete der Molkereikonzern und Käsehersteller Hochland die Marke Liebkost, hinter der ein zehnköpfiges Team steht. Die Gruppe in Berlin setzt sich zusammen aus einem Fachmann für Kreislaufwirtschaft, einer Expertin für Nachhaltigkeitskommunikation, aus Vertrieblern, Social-Media-Vertretern und einer Produktentwicklerin von Hochland. „Wir sind quasi die Ideenschmiede, in der auch mal verrückte Ideen eingeworfen werden können“, sagt Nora Wienholt, bei Liebkost für die Kommunikation zuständig.

Wir wollen ganzheitlich denken, Materialkreisläufe schließen und von Distribution über Verpackung und Zutaten bis zum Management nachhaltig arbeiten.

Nora Wienholt

Seit Mai 2019 stehen zwei Käsesorten von Liebkost im Lebensmitteleinzelhandel. Allerdings nur in Berlin. „Wir wollen schauen, wie die Produkte ankommen,...