Am von Caroline Schulze Stumpenhorst

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App

Naturschutz digital anlegen

Naturschutzmaßnahmen anlegen ist das eine – sie zu dokumentieren das andere. Letzteres soll die „NatApp“ bald für Landwirte erledigen. Das digitale Tool soll die Buchführung vereinfachen, den Arbeitszeitaufwand verringern und die rechtssichere Dokumentation sicherstellen. 

Wie lassen sich Naturschutzmaßnahmen wirksam und praktikabel in die landwirtschaftliche Praxis integrieren? In einem vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) koordinierten Projekt wird eine App entwickelt, die Betriebe bei der Umsetzung ihrer Naturschutzmaßnahmen unterstützt und zugleich den Bürokratieaufwand für Landwirte sowie Behörden verringert. In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Bauernverband (DBV), dem Thünen-Institut und der Hochschule Harz wird ein Prototyp der „NatApp“ gerade von Landwirten und Verwaltung in der Praxis getestet.

Die „NatApp“ soll Betrieben und Agrarverwaltungen bei der verordnungskonformen Umsetzung und Administration von Naturschutzmaßnahmen unterstützen und damit einen sehr dokumentations- und bürokratieintensiven Prozess  verbessern. (Bildquelle: Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. )

Geringeres Sanktionsrisiko 

Mit der Naturschutz-App wird Landwirtinnen und Landwirten ein Werkzeug an die Hand gegeben, das die Beantragung, Umsetzung und Dokumentation von Naturschutzmaßnahmen vereinfachen soll. Sie informiert unter anderem zu Finanzierungsmöglichkeiten und erleichtert die Flächenanlage mithilfe eines integrierten GPS-Tools. Ein Terminplan, Erinnerungen und Warnmeldungen unterstützen die Betriebe, die Bearbeitungszeiträume, Flächengrößen und weitere Bewirtschaftungsverpflichtungen einzuhalten und das Sanktionsrisiko durch Kontrollinstanzen zu verringern. Mit dem Tool dokumentieren die Betriebe selbstständig...