Am von Anne Kokenbrink

Schreiben Sie Anne Kokenbrink eine Nachricht

Wunschkonzert

Nicht alles umkrempeln

Der Schweizer Junglandwirt Simon Birrer sieht gute Synergien in den beiden Standbeinen des elterlichen Betriebs mit Mutterkuhhaltung und Gastwirtschaft. Künftig will er verstärkt auf die Direktvermarktung und den Gemüseanbau im Berggebiet setzen.

„Für mich ist es total wichtig, dass ich in Zukunft vor meinem Betrieb stehen kann und das, was ich mache, vor einer breiten Gesellschaft vertreten kann“, sagt Simon Birrer. „Wir brauchen kleine wie große Betriebe und sollten alle in ihrer Vielfalt zeigen“, sagt der Landwirt und Agronomiestudent. Seine Eltern bewirtschaften einen Berglandwirtschaftsbetrieb in Bremgarten in der Schweiz mit Mutterkühen und einem Bergrestaurant im Vollerwerb. „Dort haben sie ihre Leidenschaft gefunden.“ Dies will Simon auch weiterführen, vielleicht sogar gemeinsam mit seinem Bruder. Es kommt für ihn aber nicht infrage, alles über den Haufen zu werfen, was die Eltern aufgebaut haben.
Trotzdem möchte der 28-Jährige mit der Hofübernahme in den nächsten Jahren andere Akzente setzen: mehr Direktvermarktung, weniger Großhandel und neue Schwerpunkte im Restaurant. Sein Ideenreichtum ist groß, die Gedanken kreisen viel um neue Standbeine. „Am Anfang dachte ich immer: Du kannst nicht alles...


Mehr zu dem Thema