Am von Michael Werning

Schweine an den Metzger vermarkten

Felix Tillig betreibt Jungsauenvermehrung und mästet Schweine. Im Wunschkonzert erzählt er, worauf er bei der Schweinehaltung Wert legt und wie er seinen Betrieb für die Zukunft aufstellen möchte.

Dieser Artikel ist zuerst erschienen in SUS 1/2020.

„Die Leidenschaft für die Schweinezucht wurde mir von Kindesbeinen an durch meinen Großvater und meinen Vater mitgegeben. Zu DDR-Zeiten haben sie auf unserem Betrieb in Ebersbach Jungsauen zur Eigenremontierung produziert. Der Betrieb war einer LPG angegliedert. Als mit dem Fall der Mauer die staatlich kontrollierte Produktion endete, setzte mein Vater den Grundstein für unsere heutige Schweinehaltung. Er renovierte die Ställe, um zunächst im Nebenerwerb Schweine der Rasse "Deutsches Edelschwein" zu vermehren. Anfang der 2000er-Jahre wagte er mit dem Bau eines Aufzuchtstalles und der Aufstockung der Herde auf 100 Sauen den Schritt in den Vollerwerb.

Felix Tillig (26) aus Ebersbach in Sachsen. (Bildquelle: Werning)

Fremde Stallluft schnuppern

Für mich war immer klar, dass ich den Betrieb übernehmen möchte. Ich begann 2010 mit meiner dreijährigen Ausbildung zum Tierwirt. Darauf folgte ein Praxisjahr auf zwei Betrieben mit Sauen und Mastschweinen in der Nähe von Freiburg und Chemnitz. Auf...


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