Am von Eva Piepenbrock

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Sensoren für die Landwirtschaft

Janis Faltmann baut ein Start-up auf, das Aktivitätstracker und Sensoren in die Landwirtschaft bringt. Der Markt für das Internet of Things (IoT) und auch das benötige Netz müssen erst noch wachsen. Aber der Jungunternehmer hat Geduld.

f3 - farm. food. future: Was genau macht Logic26? Was ist eure Geschäftsidee?

Janis Faltmann: Mein Kollege Julius Stein und ich entwickeln und vertreiben mit zwei weiteren Partnern low cost telematische Lösungen und Aktivitätstracker für Land- und Baumaschinen. Das heißt, unsere Sensoren können alle möglichen Aktivitäten von Maschinen erfassen und Daten daraus ziehen. Wir können zum Beispiel Betriebsstunden zählen, Stromflüsse, Bewegungen und Temperaturen messen und schauen, ob eine Maschine ein bestimmtes Geo-Fenster verlässt. Daraus erstellen wir dann Nutzungsprotokolle.

Janis Faltmann (Bildquelle: f3)

f3: Wer sind eure Kunden?

Janis: Unsere Tracker könnten theoretisch an unzähligen Stellen auf einem Betrieb Daten sammeln, aus denen man dann die verschiedensten Dinge ablesen kann. Das macht unsere Kundschaft ziemlich variabel: Die genannten Geo-Fenster bieten Diebstahlschutz. Das ist natürlich etwas für den Landwirt, der Maschinen besitzt. Die Betriebsstundenerfassung interessiert Anbieter von Mietmaschinen oder Lohnunternehmer. Im Forstbereich ist es interessant, die beiden Features zu kombinieren: Wenn ich weiß,...