Am von Justin Brinkmann

Ackerbausysteme

Spot farming: Die Zukunft des Pflanzenbaus?

Das Ackerbausystem „Spot farming“ legt ein besonderes Augenmerk auf die Ebene der Einzelpflanze. Zusätzlich kann es vielfältige Anforderungen an Schlag- und Landschaftsebene in Einklang bringen. Klingt vielversprechend. Aber wie würde das in der Praxis aussehen?

Auf kleinteiligere Agrarflächen mit diversen Fruchtfolgen und mehr Kleinstrukturen setzen, Bodenverdichtung mit autonomen Minirobotern entgegenwirken und Pflanzenschutz- und Düngemittel durch punktgenauen und bedarfsgerechten Einsatz an der Einzelpflanze einsparen: So sehen die Visionen für die Landbewirtschaftung der Zukunft aus. Dr. Dieter von Hörsten vom Julius Kühn-Institut (JKI) stellte diese am vergangenen Mittwoch im Rahmen der KTBL-Tage vor. Die präsentierten Erkenntnisse sind Ergebnisse aus einem Forschungsprojekt, welches er zusammen mit Kollegen des JKI durchführte.
Die Forschung muss nach Alternativen suchen. Spot farming ist eine davon.
Auszug

Drei Ebenen: Einzelpflanze, Schlag und Landschaft

Die Anforderungen an ein neues Pflanzenbausystem seien vielfältig, erklärte der Wissenschaftler. Um Erträge zu erhöhen und den Ressourceneinsatz in Zukunft gleichzeitig reduzieren zu können, sollten die Grundansprüche der Einzelpflanze in den Mittelpunkt gestellt werden. Dies bedeute ausreichend Bodengüte, optimale Licht- und Nährstoffversorgung und wenig Standraumkonkurrenz. Auf Schlagebene müsse an einer Reduzierung von Agrarchemie, Abdrift, Verdichtung und Erosion gearbeitet werden. Darüber hinaus gelte es, das Landschaftsbild positiv zu beeinflussen. Um das zu erreichen, müssen alle drei Anforderungen in Einklang gebracht werden. Im Hinblick...


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