Am von Anne Kokenbrink

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f3-Scheunengespräch

Tierhaltung und -vermarktung: neue Wege, neu gedacht

Bei unserem digitalen f3-Scheunengespräch am 2. Dezember werfen wir einen Blick auf die Wertschöpfungskette tierischer Produkte vom Landwirt über den Metzger bis zum Verbraucher: Wie lassen sich außergewöhnliche Rassen, eine besonders tiergerechte Haltung oder ein einzigartiges Produkt vermarkten?

Von den einen belächelt, von den anderen bewundert: Landwirte, die Nischen und innovative Konzepte in der Tierhaltung finden und für sich erschließen, haben oft einen langen Weg vor sich. Bei unserem digitalen f3-Scheunengespräch am 2. Dezember werfen wir einen Blick auf die Wertschöpfungskette tierischer Produkte vom Landwirt über den Metzger bis zum Verbraucher: Wie lassen sich außergewöhnliche Rassen, eine besonders tiergerechte Haltung oder ein einzigartiges Produkt vermarkten? Können neue Technologien im Schweine-, Kuh- oder Geflügelstall für mehr Tierwohl und Transparenz sorgen? Oder liegt das Erfolgsgeheimnis in neu gedachten Vertriebswegen und Kooperationen?
Fragen wie diese wollen wir gemeinsam diskutieren. Mit Experten aus Landwirtschaft, Start-up Szene und Fleischerhandwerk schauen wir auf die Innovationen im Tiersektor.
Nach der ersten Programmhälfte, in der euch Vorträge und Diskussionen erwarten, könnt ihr wie gewohnt mit den Speakern in Breakout-Sessions diskutieren und eure Fragen loswerden.
Das Scheunengespräch wird mitinitiiert von der Landwirtschaftlichen Rentenbank und unterstützt von der LVM Versicherung.

Der Programmablauf

18:00 Uhr:
Begrüßung mit Grußwort der LVM (Nicole Neusitzer)
18:05 Uhr:
Einführungstalk: Ein Blick auf die Wertschöpfungskette vom Landwirt bis zum Endkunden: Mit Heike Zeller, Beraterin für regionale Vermarktungsstrategien, Schweinehalter Torsten Deye und Niko Brand, Geschäftsführer des Schlachthofs Brand in Niedersachsen
18:30 Uhr:
Überleitung zu den Kurzvorträgen
18:35 Uhr:
Kurzvortrag 1: haehnlein / Leonie Behrens: Hinter der Marke "haehnlein" steht eine Erzeugergemeinschaft von rund 20 Bio-Betrieben, die die männlichen Küken aus der Legehennenhaltung mit aufzieht und Produkte wie Eier und Fleisch für den Lebensmitteleinzelhandel produziert.
18:45 Uhr:
Kurzvortrag 2: Vetvise / Norman Caspari: Das Start-up „Vetvise“ hat es sich zum Ziel gemacht, das Tierwohl durch eine Kombination aus tiermedizinischem Wissen und Software-Verfahren zu verbessern und die Transparenz in der gesamten Wertschöpfungskette zu erhöhen.
18:55 Uhr: 
Kurzvortrag 3: Ein Stück Land / Hinrich Carstensen: „Erst verkaufen, dann schlachten“ lautet der Ansatz beim Crowdbutchering. Das Ziel des Start-ups „Ein Stück Land“ ist es, ein Tier ganzheitlich zu verwerten und erst dann zu schlachten, wenn es genug Abnehmer gibt. Geht das überhaupt?
19:05 Uhr:
Kurzvortrag 4: Tierwohl-Fleisch in Siemens-Kantinen / Christof Strobl: Der Siemens-Konzern verkaufte (bis vor Corona) in seinen Betriebsrestaurants drei Jahre erfolgreich das Tierwohl-Fleisch vom Hof Marklewitz und erzählt von der Zusammenarbeit. Der Konzern rät Landwirten, aktiv auf Großunternehmen zuzugehen.
19:15 Uhr:

Aufteilung in Breakout-Rooms

Raum 1: Die Herausforderungen entlang der Wertschöpfungskette
  • Niko Brand, Schlachthof Brand
  • Christof Strobl, Siemens
  • Leonie Behrens, haehnlein
Raum 2: Die Vermarktungsmöglichkeiten – online und stationär
  • Torsten Deye, Landwirt und Partner von „Bauer & Metzger“
  • Hinrich Carstensen, Ein Stück Land
  • Heike Zeller, Beraterin / „Kistenkrämer“
Raum 3: Nutzen und Chancen digitaler Tools in Stall und Handel
  • Norman Caspari und Johannes Schmidt-Mosig, Vetvise
  • weitere Start-ups und Experten aus dem Tiersektor
gegen 20:00 Uhr Ende 

Ein Paradebeispiel der Vermarktung

von Kirsten Gierse-Westermeier

Weidehaltung kostet Geld. Arbeiten Händler und Landwirte zusammen, kann eine erfolgreiche Vermarktung gelingen. Martin Schmidt betreibt 14 Edeka-Märkte und erklärt, wie es geht.


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