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Erstes internationales Treffen von Food-Start-ups free

Auch Networking stand bei der ersten internationalen Food-Konferenz des Verbandes crowdfoods.com auf dem Programm. (Foto: crowdfoods.com/annaglad.com)

Mehr als 200 Vertreter von Start-ups, Investoren und der Lebensmittelwirtschaft trafen sich auf dem Food Summit. Die erste internationale Food-Konferenz bot neben Vorträgen und praktischer Wissensvermittlung auch Einblicke in die Start-up-Szene.

Am vorletzen Donnerstag fand der Food Summit auf der Insel Mainau in Baden-Württemberg statt. Der 2018 gegründete Verband von Food-, Agro- und Tech-Start-ups, crowdfoods.com, veranstaltete diese erste länderübergreifende Konferenz, auf der junge Unternehmer, Vertreter der Lebensmittelwirtschaft und Investoren zusammen kamen.

„Neue Ideen bringen nicht die großen, schwerfälligen Food-Konzerne, sondern die Start-ups“, sagte Daniel Böhi, ehemaliger Manager bei Lebensmittelunternehmen wie Danone oder Nestlé und heutiger Investor und Berater von Food-Start-ups. Als Referent zeigte er die Trends der Food-Szene auf.

Neue Ideen bringen nicht die großen, schwerfälligen Food-Konzerne, sondern die Start-ups

Daniel Böhi

Ob nun Foodwaste-Management, Alternativen wie Algen, Insekten, pflanzenbasiertes „Fleisch“ oder nachhaltigere Lebensmittel mit weniger Schadstoffen, Kohlenhydraten, Zucker oder Fett und mehr Proteinen, der gesamte Agro-Food-Sektor sei im Umbruch.

Probieren und studieren

Mehr als 25 Food Start-ups präsentierten den ganzen Tag über als Aussteller und beim Catering ihre Innovationen. Die Teilnehmer konnten so die Zukunft im Foodmarkt verkosten, die anwesenden Händler konnten neue Produkte für ihr Sortiment entdecken. Auch Food-Tech-Anwendungen wurden live vorgeführt. So zeigte Kitro beispielsweise seinen neuen Prototypen für das Foodwaste-Management in der Gastronomie.

In Vorträgen zeigten Referenten Trends auf und im Food-Camp gab es praktische Sessions. (Foto: crowdfoods.com/annaglad.com)

Im Food Camp wurde am Nachmittag praktisches Wissen vermittelt. In den insgesamt neun parallelen Break-out-Sessions ging es unter anderem um die Themen Food und Handel, digitales Marketing, Influencer und Word of Mouth, Cross-Border-Sales, Insekten als Nahrungsmittel oder Lebensmittelkennzeichnung.

Der Verband zieht eine positive Bilanz

Den Abschluss des Food Summit bildete der Networking-Apero, auf dem sich die rund 100 anwesenden Gründer mit Teilnehmern aus dem Handel, der Wissenschaft, Investoren, großen Food-Herstellern und Lohnabfüllern sowie der Presse austauschen konnten.

„Genau das ist auch das Ziel von crowdfoods als Verband“, sagt Präsident Mark Leinemann: „Wir wollen mit unserem Verband eine Plattform bieten für erfolgreiche und innovative Geschäfte von Food- und Agro- Tech-Start-ups mit etablierter Foodwirtschaft, Investoren und dem Handel in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein“.

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