Am von Anne Kokenbrink

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Fleischalternativen

Dieser Burger ist halb Fleisch, halb Veggie

Keine halben Sachen? Beim Start-up „Rebelmeat“ schon. Das junge Unternehmen aus Österreich will dazu beitragen, dass weniger Fleisch konsumiert wird und stellt Fleischprodukte her, die zur Hälfte aus Fleisch und zur Hälfte aus Gemüse bestehen. 

Ob zu Gunsten des Tierwohls, der Umwelt oder der Gesundheit: Weniger Fleisch zu essen oder ganz auf eine vegetarisch-vegane Ernährung umzusteigen, scheint derzeit ein beliebter Vorsatz zu sein. An der Umsetzung hapert es aber häufig – der Konsum von Fleischprodukten bewegt sich nach wie vor auf einem relativ konstanten Level.
Das wollten Philipp Stangl, Mitgründer und CEO des österreichischen Start-ups „Rebel Meat“ und seine Mitgründerin Cornelia Habacher ändern. Sie sind überzeugt: Um die Reduktion des Fleischkonsums schmackhaft zu machen, braucht es eine Lösung, die die Leute dort abholt, wo sie gerade sind: Im Alltag, mit Genussfaktor. Alltagstauglich müsse sie sein, den Genussfaktor berücksichtigen und vollen Fleischgeschmack bieten. Die simple Lösung des Start-ups: Ein Burger-Pattie, das zu 50 % aus Bio-Rindfleisch und zu 50 % aus Bio-Kräuterseitlingen, Bio-Hirse sowie Gewürzen besteht. f3 sprach mit Alexandra Mayr, Marketing Managerin von Rebelmeat, im Interview. 

Veggie oder Fleisch? Für das Start-up Rebelmeat muss das kein Widerspruch sein. Das Team bietet Produkte aus Gemüse und Fleisch an. (Bildquelle: Rebelmeat)

f3 – farm. food. future: Seit wann gibt es euer Start-up? Erzähl uns ein bisschen über euch und euer Unternehmen.
Alexandra Mayr: Rebel Meat wurde 2019 als Food-Start-up von Cornelia Habacher und Philipp Stangl in Wien gegründet. Das inzwischen achtköpfige Team bietet fleischreduzierte Produkte an. Wir produzieren in Oberösterreich beim Biofleisch & Biowurst Produzenten „Sonnberg“, der die Tiere von Bio-Landwirten aus Österreich bezieht und auf größtmögliches Tierwohl achtet.  
Unser Credo ist immer: So viel Fleisch wie nötig, aber so wenig wie möglich.
Alexandra Mayr

Ganz ohne Fleisch ist keine Option

f3 – farm. food. future. : Eure Produkte bestehen aus Fleisch und Gemüse. Warum habt ihr euch bewusst für diese „Mischung“ entschieden? 
Alexandra Mayr: Rebel Meat hat es sich zum Ziel gesetzt, den Fleischkonsum mit Hilfe von leckeren, fleischreduzierten Produkten zu minimieren. Dabei verwenden wir nur regionale und biologische Zutaten. Besonders beim Fleisch wollten wir keine Kompromisse eingehen. Für...


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