Am von Anja Rüweling

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Ein Snack aus gedörrten Rotalgen

Friedrich und Philipp stellen Jerky aus Algen her. Sie dörren und würzen die Pflanzen und portionieren sie in snackfertige Beutel. Die Algen beziehen sie aus Irland. Im Interview erzählt Gründer Philipp, welche Algen sie verwenden und wo auch Landwirte ernten könnten.

f3 - farm. food. future: Philipp, wie sind dein Mitgründer Friedrich und du auf die Idee gekommen, einen Snack aus Algen herzustellen?

Philipp Götz: Die Idee für alvego kam Friedrich nach dem Besuch der Ausstellung „Food 5.0“ im Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg. Dort wurden verschiedene Formen von Fleisch unter Verwendung der Rotalge Palmaria Palmata nachgebildet. Wir haben dann Kontakt zur ausstellenden Architektin aufgenommen und anschließend verschiedene Formen dieser Alge produziert.

Algen können vielfältig eingesetzt werden.

Philipp Götz, Gründer von alvego

f3: Wo und wie stellt ihr euren Snack her und wo steht ihr derzeit mit eurem Unternehmen?

Philipp Götz: Wir stellen unser Jerky, also Dörrgemüse, in einer Produktionsküche in Berlin Neukölln her. Derzeit ist noch alles, was wir machen, Handarbeit: von der Produktion bis zum Abwiegen der Produkte wird alles von uns selbst erledigt. Nach über einem Jahr Produktentwicklung mit Konsumenten haben wir unser Algen-Jerky Riff Raff nun fertiggestellt.

Die Algen kommen aus Irland

f3: Welche Algen nutzt ihr für das Jerky und was macht sie so besonders?

Philipp Götz: Die Alge Palmaria Palmata...