Am von Anja Rüweling

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Mit Knödel gegen Foodwaste

Das Start-up Knödelkult aus Konstanz stellt Knödel aus gerettetem Brot her und kocht sie in Gläser ein. Das war nicht so einfach, wie die Gründer zunächst dachten. Wir sprachen mit Matthias Helmke über sein Unternehmen.

f3 - farm. food. future: Der Name eures Start-ups verrät es bereits: Bei euch geht es um Knödel. Wer seid ihr und was ist das Besondere an Knödelkult?

Matthias Helmke: Wir, das sind Felix (35, Architekt), Janine (33, Juristin) und ich, Matze (29, Ingenieur). Unsere Knödel stellen wir aus "geretteten" Broten her, also Brot, das sonst in die Tonne wandern würde. Die Knödel werden eingekocht und sind lange haltbar. Das Brot kaufen wir bei Partnerbäckereien zu einem für beide Parteien fairen Preis ein.

Das Produkt ist skalierbar, nachhaltig und hatte schon ab der ersten Stunde seine eigene Persönlichkeit. Außerdem trifft es den Nerv der Zeit.

Matthias Helmke, Gründer von Knödelkult

f3: Keiner von euch kommt aus der Lebensmittelbranche. Wann und wie seid ihr darauf gekommen, Knödel zu verkaufen?

Matthias Helmke: Die Idee für Knödelkult ist im April 2016 entstanden. Damals haben wir uns in der Innovationswerkstatt in Konstanz kennengelernt. Ich war noch Maschinenbauer und die zwei anderen hatten auch ihre eigenen Projekte. Gegründet haben wir unsere Firma im Januar 2017 als Nebenprojekt. Die Produktidee hat uns allen von Anfang an gefallen. Das Produkt ist skalierbar, nachhaltig und hatte schon ab der ersten Stunde seine eigene Persönlichkeit. Außerdem trifft es den Nerv der Zeit. Dass es sich um ein Lebensmittel handelt, war zunächst nebensächlich. Zugegebenermaßen war das etwas naiv, aber vollkommen richtig so. So muss man keine langen Kreativworkshops abhalten, um „out of the box“ zu denken.

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