Am von Kirsten Müller

Schreiben Sie Kirsten Müller eine Nachricht

Food aus Überschüssen

Suur macht Business

Die uralte Technik des Fermentierens ist beim Start-up „Suur“ hip. Drei Unternehmer konservieren und entwickeln neue geschmackliche Varianten von Gemüse: scharf, sauer, süßlich.

Dieser Beitrag ist im Landfreund 7/21 erschienen. 
Dies ist die Geschichte vom Start-up Suur und zwei Zürchern, die aus ihren Jobs ausgestiegen sind: Lorenz Pfrunder (35) und Adrian Hoecke (51). Sie sind die Gründer. Ihr Ziel: «Selbst etwas zu machen, woran man Spaß hat, und schauen, dass man mit den investierten Arbeitsprozenten entsprechenden Gewinn generiert. Am Ende soll es so sein, dass der Lebensunterhalt daraus garantiert ist.
Für beide Seiten eine gute Situation, denn die Abnahme ist garantiert und wir wissen genau wie es produziert wird und wo es herkommt.
Lorenz Pfrunder
Das Produkt? Gemüse, das in den regionalen Produktionsspitzen nicht abzusetzen ist, haltbar zu machen, und zwar auf herkömmliche Art quasi wie früher. Die Herkunft des Materials? Vom Demeterhof in Eggenwil (AG). Lorenz arbeitet dort. Er ist das Bindeglied zwischen Anbau und Verarbeiter beziehungsweise Vermarkter. Übrigens hat Lorenz Islamwissenschaften studiert und war beim Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten angestellt.
Aber weiter mit Suur: „Den Plan für den Anbau mit Weiss- und Rotkabis, Wirsing, Radieschen, Rosenkohl und Randen passen wir auf dem Betrieb so an, dass wir von Suur so gut wie alles von dort beziehen können. Für beide Seiten eine gute Situation, denn die Abnahme ist garantiert und wir wissen genau wie es produziert wird und wo es herkommt“, sagt Lorenz. Der Jahresbedarf liegt bei zirka 1 bis 1,5 t je Gemüse. Ein gesamtheitlicher Denkansatz, den sie möglichst erfüllen möchten.  „Es geht darum, in regionalen Kreisläufen etwas zu produzieren, das verhebt“, so beschreiben sie den Spirit. ...


Mehr zu dem Thema