Am von Julia Hufelschulte

Schreiben Sie Julia Hufelschulte eine Nachricht

Fleischalternativen 

Akzeptanz für Fleisch aus dem 3D-Drucker wächst

Im Vergleich zu 2019 kann sich eine höhere Anzahl von Verbrauchen vorstellen, Fleisch aus sogenannten 3D-Druckern zu konsumieren. Das zeigte kürzlich eine Bitkom-Umfrage. 

Der Markt für Fleischalternativen wächst rasant, ist insgesamt aber noch ein Nischenmarkt. Auch die Konsumenten scheinen sich mehr mit dem Gedanken, künstlich hergestellte Fleischalternativen zu essen, anzufreunden. Eine Bitkom-Umfrage unter 1.007 Personen besagt, dass sich immerhin 17 % der Befragten vorstellen können, Fleisch aus dem 3D-Drucker zu essen. Das sind 5 % mehr als im Jahr 2019. 
Gleichzeitig sinke jedoch auch die Skepsis:  24 % der Befragten wollen künstlich hergestelltes Fleisch eher nicht probieren. 53 % schließen das sogar aus. 2019 haben hingegen noch 62 % Fleisch aus digitaler Produktion kategorisch ausgeschlossen.

Klimaschutz spielt eine Rolle

„Zunehmend mehr Menschen sind sich den Auswirkungen des Fleischkonsums auf Umwelt und Klima bewusst und bereit, dafür alternative Wege zu gehen. Manchen fällt es dennoch schwer, ihre Essgewohnheiten umzustellen, und viele wollen auf Fleisch nicht verzichten. An dieser Stelle kann die digitale Fleischproduktion etwa aus dem 3D-Drucker eine Lösung sein“, erklärt Andreas Schweikert, Bereichsleiter für Landwirtschaft beim Bitkom. 
45% der Befragten haben wegen Bedenken zum Klimaschutz ihren Fleischkonsum etwas reduziert. 10% verzichten deswegen komplett darauf. 24 % wollen weniger Fleisch essen, allerdings gelingt es ihnen nicht. 20% der Befragten hat kein Interesse daran, aus Gründen des Klimaschutzes weniger Fleisch zu essen.

In-vitro-Fleisch: Produktion noch viel zu teuer

von Justin Brinkmann

Die Produktionskosten für Fleisch aus Zellkulturen übersteigen die Kosten traditioneller Produkte derzeit noch immer um ein Vielfaches. Zu diesem Ergebnis kommt jetzt eine niederländische...


Mehr zu dem Thema