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Smart Farming

Bosch und BASF gründen Joint Venture

Die Robert Bosch GmbH und BASF Digital Farming haben ein 50:50 Joint Venture für digitale Technologien in der Landwirtschaft gegründet. Das teilen die Unternehmen mit.

Bosch und BASF wollen ihr Know-How für digitale Lösungen im Ackerbau bündeln. Dafür gaben beide Unternehmen bekannt, ein Joint Venture zu gründen. In 2021 soll ein Unternehmenssitz in Köln eröffnet werden.

Bosch bringt in die Zusammenarbeit seine Fähigkeiten im Bereich Hard- und Software sowie digitale Dienstleistungen ein. BASF Digital Farming bietet mit xarvio Digital Farming Solutions ein automatisiertes, feldzonenspezifisches Entscheidungstool für das Unkrautmanagement. 

„Beide Unternehmen haben sich verpflichtet, Zeit, Ressourcen und finanzielle Mittel in gemeinsame Aktivitäten zu investieren, die zur Entwicklung neuer nachhaltiger, präziser Technologien führen, die die landwirtschaftlichen Praktiken und Ergebnisse verbessern“, sagte Vincent Gros, Leiter des Unternehmensbereichs BASF Agricultural Solutions.

Optimierter Pflanzenschutz

Die Unternehmen wollen Lösungen von der Auswahl der Pflanzenschutzmaßnahmen über die Ausbringung bis zur Dokumentation liefern. (Bildquelle: Screenshot Hufelschulte)

Eines der ersten gemeinsamen Projekte ist die "Smart Spraying Solution". Dieses soll den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln durch deren zielgenauen Einsatz um bis zu 70 % verringern. Das könne laut Andre Georg Girg, Managing Director BASF Digital Farming, eine Antwort für die Landwirtschaft auf die steigenden Anforderungen und Regularien beim Pflanzenschutz sein. Bisher ist das System für den Anbau von Sojabohnen, Mais und Zuckerrüben optimiert. Weitere Kulturen sollen folgen.

Intelligente Aussaat

Intelligente Technik soll die Aussaat optimieren und damit Erträge steigern. (Bildquelle: Hufelschulte)

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Zudem will das Joint Venture gemeinsam die "Intelligent Planting Solution" auf dem Markt bringen, die erstmals 2018 präsentiert wurde. Diese sorgt bei der Aussaat beispielsweise für an die Bodenfruchtbarkeit angepasste Saatstärken und die richtigen Abstände auf schwierigem Gelände.

„Mit der Vernetzung von Landmaschinen durch Hightech-Sensoren, intelligente Software und digitale Produkte können wir die Landwirtschaft von morgen effizienter und zugleich umweltfreundlicher gestalten“, sagte Andrew Allen, verantwortlich für Nutzfahrzeuge und Off-Road-Geschäft bei der Robert Bosch GmbH. 


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