Am von Anne Kokenbrink

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Perspektivwechsel

Ein paar Fragen zum Jahresende

Ein turbulentes Jahr endet– einige Fragen bleiben. Was bewegt die Landwirtschaft in diesen Zeiten?  Ein paar Fragen, die die Branche umtreiben.

Seit fast einem Jahr hält Covid-19 die Welt in Atem. Und noch ist keine Normalität in Sicht. Bei einem Blick in die Zukunft stehen der Agrar- und Lebensmittelsektor vor viele Fragen. Es scheinen derzeit sogar mehr Fragen offen zu sein, als es Antworten gibt. Wir haben einige für euch gesammelt.

Mehr Fragen als Antworten?

Wird Covid-19 das Bild der Landwirtschaft in der Gesellschaft verändern? Wenn ja, in welche Richtung? Und ist die Veränderung nachhaltig? 
Sind regionale Wertschöpfungsketten eine krisensichere und nachhaltigere Lösung? Und was ist eine Region: ein Bundesland, ein Nationalstaat, die Europäische Union?
So schnell der Onlinehandel von Lebensmitteln im Lockdown zunahm, so schnell normalisierten sich die Zahlen im Sommer wieder. Wird das Webgeschäft je eine ernstzunehmende Alternative ?
Derzeit geben viele Landwirtinnen und Landwirte die Schweinehaltung auf. Doch was ist die Alternative? Wie kann sich jemand erfolgreich umorientieren, der jahrelang höchst spezialisiert gewirtschaftet hat?
Es ist ziemlich einfach, den Humusgehalt von 0,8 auf 1,0 % anzureichern, aber sehr schwer, ihn von 1,5 auf 2,0 % zu steigern. Effekte sieht man eher auf schlechteren Böden. Ist Deutschland der richtige Standort für CO2-Speicherung im Boden? 
Was fären die Folgen, wenn der CO2-Handel von einer staatlichen Instanz gesteuert oder Subventionen am Humusaufbau ausgerichtet werden? Würden konventionell wirtschaftende Betriebe ins Aus gedrängt? 
Systemrelevant oder Sündenbock? Wird die Corona-Krise am System der Lebensmittelproduktion rütteln?
Wie weit reichen die Verpflichtungen für die Landwirte, die Humuszertifikate handeln? Ist es im Falle von CO2-Freisetzung mit Rückzahlungen getan oder kann der Landwirt ggf. anders belangt werden? 
Wenn das Potenzial der CO2-Speicherung für die Gesellschaft so groß ist, wieso gibt es keine staatlich regulierten Zertifikate oder zumindest Standards? Ist es richtig, alles der Privatwirtschaft zu überlassen?
Welche Fragen treiben euch um? Was hat euch in diesem Jahr besonders zum Nachdenken gebracht? Schreibt uns gern an info@f3.de !


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