Am von Eva Piepenbrock

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Geld für Laborfleisch, Labormilch und Lieferdienste

Wo das Geld hinfließt, dort stecken die vermeintlichen Trends von morgen. Diese drei aktuellen Finanzmeldungen geben jedenfalls Einblicke, auf welche Wetten Investoren im AgriFood-Bereich ihr Geld setzen.

Noch findet sich in deutschen Supermarktregalen weder Fleisch, noch Milch aus dem Labor. Dennoch - oder gerade deshalb - fließt derzeit immer wieder Risikokapital in die Technologie. In dieser Woche sind uns gleich drei Finanzmeldungen aufgefallen, die Einfluss auf künftige landwirtschaftliche Geschäftsmodelle nehmen könnten.

161 Mio. US-$ für Memphis Meats

Start-ups und Unternehmen arbeiten derzeit mit Hochdruck daran, In-vitro-Fleisch massenmarkttauglich zu machen. Käse aus dem Labor gibt es bislang jedoch noch nicht. Auf der „The Future of...

Sage und schreibe 161 Mio. US-Dollar sammelte das kalifornische Start-up "Memphis Meats" kürzlich in einer B-Finanzierungsrunde ein. Medienberichten zufolge will das Unternehmen das Geld dafür einsetzen, eine Pilotproduktionsanlage zu bauen, die das In-vitro-Fleisch vom Labor-Maßstab auf den Massenmarkt bringt. Wann genau das zellbasierte Fleisch beim...