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Kreislaufwirtschaft

Nestlé investiert in Bioökonomie-Fonds ECBF 

Der erst im Oktober gestartete European Circular Bioeconomy Fund (ECBF) vermeldet ein zweites Closing in Höhe von 93 Mio. €. Mit dabei: Nestlé, der Biokraftstoffhersteller Neste, Volkswohl Bund Versicherungen sowie die NRW.Bank. Der Fonds befasst sich ausschließlich mit Ideen der Bioökonomie und Kreislaufwirtschaft.

Der European Circular Bioeconomy Fund (ECBF) vermeldete vergangene Woche einen zweiten Abschluss und die Beteiligung neuer, namhafter Investoren. Zum im Oktober diesen Jahres eingesammeltem Startkapital von 82 Mio. € kommen nun weitere 93 Mio. € hinzu. Geldgeber ist laut Pressemeldung eine vielfältige Gruppe privater und öffentlicher Investoren, darunter Nestlé, eines der weltweit größten Lebensmittel- und Getränkeunternehmen, und Neste, ein Hersteller von Biokraftstoffen. Außerdem dabei sind die Versicherungsgesellschaft Volkswohl Bund Versicherungen, ein Family Office und die NRW.BANK. Zielgröße des auf Ideen der Bioökonomie und Kreislaufwirtschaft fokussierten Risikofonds bleiben 250 Mio. €. 

Das Geld für den ECBF kommt nunmehr von neun Investoren aus fünf europäischen Ländern. (Bildquelle: B. Lütke Hockenbeck)

Mit der Europäischen Investitionsbank (EIB) und drei Privatinvestoren, die bereits im Herbst an der ersten Finanzierungsrunde teilgenommen hatten  (f3 berichtete), wird der ECBF nun von neun Investoren aus fünf europäischen Ländern unterstützt. Die Investoren teilen die Vision, innovative biobasierte Unternehmen zu vergrößern und Lösungen für die drängenden Herausforderungen der Nachhaltigkeit zu unterstützen.

Förderung innovativer, biobasierter Unternehmen

"Das ECBF-Team freut sich, erstklassige Fondsinvestoren aus verschiedenen Sektoren und Ländern begrüßen zu dürfen. Die Anleger, die über umfangreiche Erfahrungen und Netzwerke verfügen, sind eingeladen, eine aktive Rolle bei der Auswahl und Expansion von Bioökonomieunternehmen zu spielen", sagt Michael Brandkamp, Managing Partner bei der ECBF Management GmbH.
Der Übergang von linearen Wertschöpfungsketten auf fossiler Basis zu einer zirkulären biobasierten Wirtschaft beschleunigt sich erheblich.
Michael Brandkamp, ECBF Management GmbH

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Der ECBF investiert europaweit in Bioökonomie-Spätphasenunternehmen mit hohem Innovationspotenzial, guten Renditen und nachhaltigen Auswirkungen. Mit der Ausrichtung auf diese Geschäfte will der ECBF das wirtschaftliche Potenzial der Bioökonomie und der zirkulären Bioökonomie erschließen. „Wir sehen attraktive Möglichkeiten zur Stimulierung des Innovationswachstums auf gesamteuropäischer Ebene, da sich der Übergang von linearen Wertschöpfungsketten auf fossiler Basis zu einer zirkulären biobasierten Wirtschaft erheblich beschleunigt. Weitere Investoren, die an dieser spannenden Entwicklung teilnehmen möchten, sind bis August 2021 beim ECBF willkommen", sagt Brandkamp.


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