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Global Food Summit: Diese Start-ups pitchen free

Die Finalisten des Global Food Summit stehen fest. Sie müssen nun das Publikum überzeugen. So auch "Agrilution", deren Gewächsschrank für die Küche hier zu sehen ist. (Foto: Agrilution)

In-vitro-Fleisch, Blockchain, künstliche Intelligenz: Die Konzepte der Start-ups auf dem diese Woche anstehenden Global Food Summit sind vielseitig. Diese sieben Unternehmen stehen im Finale des sogenannten People’s Choice Award.

Der fünfte Global Food Summit (GFS) findet am 20. und 21. März in München statt. Er steht unter dem Titel: „Foodtropolis: Verändern Städte unsere Wahrnehmung von Essen und Natur?“ Auf der Veranstaltung wird über die Zukunft der Nahrungsmittelproduktion diskutiert. Schwerpunkte des Programms sind die Themenfelder Urban Farming und In-vitro-Fleisch sowie die Vergabe eines Publikumspreises an ein Start-up am Mittwoch.

Bei dem Award werden die nominierten Start-ups drei Minuten einen Pitch halten sowie sich den Fragen von Industrieexperten, Medienvertretern, Politikern und Wissenschaftlern stellen. Das Publikum bestimmt in einem Live-Voting den Gewinner.

Die Start-ups konnten ausschließlich auf Empfehlung durch Venture Capital Holders, Business Angels und Industrieexperten an dem Award teilnehmen. Die Auswahl der Finalisten geschah durch die Wissenschaftler des GFS-Teams.

Agrilution (DE)

Die Gründer von Agrilution wollen Vertical Farming für jeden Bürger ermöglichen. Sie entwickeln einen Gewächsschrank für die Küche, in dem der Nutzer eigene Kräuter und Salate anbauen kann.

Ambrosus (CH)

Quinoa auf einer Farm in Kanada. (Foto: Quinta Quinoa)

Ambrosus entwickelt ein globales IoT-Netzwerk auf der Basis der Blockchain-Technologie für Lebensmittel- und Pharmazierunternehmen. Dies soll die Qualität und die Nachverfolgbarkeit von Versorgungsketten sichern.

Quinta Quinoa (K)

Quinta Quinoa stellt Lebensmittel auf Quinoa-Basis in Kanada her. Das Unternehmen bezieht nach eigenen Angaben ihre glutenfreien Produkte von Landwirten aus der Region.

Noyanum (DE)

Noyanum möchte Absatzprognosen für gastronomische Betriebe und die Lebensmittelwertschöpfungskette optimieren. Ein Prognose-Algorithmus kombiniert mittels künstlicher Intelligenz Daten des Betriebes mit weiteren externen Faktoren zu Berechnung von zukünftigen Verkaufszahlen.

Redefine Meat (ISR)

Das Start-up Redefine Meat stellt pflanzlichen Fleischersatz her.

Regiothek (DE)

Eine Online-Plattform für regionale Lebensmittel bringt Regiothek auf dem Markt. Die Startregion ist Niederbayern, wobei geplant ist, das Netzwerk und die Reichweite auszubauen.

Eco Pack (RU)

Verpackungen für Lebensmittel aus biologisch abbaubaren Kunststoffen entwickelt Eco Pack. Dies sind unter anderem Kunstoffbehälter oder Verpackungen für Gemüse und Obst.


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