Am von Eva Piepenbrock

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IGW Startup Days

Das Programm steht, die Pitches sollten sitzen

Die Planungen für die Start-up Days auf der Internationalen Grünen Woche sind abgeschlossen. Die Finalisten der digitalen Pitches stehen fest. Seid digital dabei und meldet euch jetzt an.

Nunmehr zum dritten Mal in Folge richtet die Internationale Grüne Woche (IGW) die Startup Days aus. Ihr könnt dabei sein, wenn sich am 20. und 21. Januar jeweils zwei Stunden lang alles um Innovationen und Start-ups in der grünen Branche dreht. Unter Mitwirkung der Andreas Hermes Akademie (AHA), der Agrifood-Society und f3 als Medienpartner wurde ein kurzweiliges und hochkarätig besetztes Programm aus Pitches, Talkrunden und Keynotes erarbeitet, an dem ihr kostenlos und vom heimischen Bildschirm aus teilnehmen könnt.

Das Programm am 20. Januar:

  • 10.55 Uhr: Start der IGW Startup-Days und Begrüßung 
  • 11.00 Uhr: Talk 1: „Brennpunkt Zukunft: Wie schmeckt Gesundheit?“  Trotz medizinischer Maßstäbe ist Gesundheit sehr individuell. Die einen streben nach „naturnahen Produkten, möglichst ökologisch und nebenan hergestellt, die anderen setzen auf „Ersatzprodukte“ und kehren z. B. Fleisch zugunsten von Ersatzproteinen den Rücken. Ein Widerspruch, eine sinnvolle Ergänzung und Ausdruck unserer Gesellschaft, oder einfach Ausdruck unserer Individualität? Wir schauen genauer hin. 
  • 11.30 Uhr: Pitch 1 Die ersten drei von sechs ausgewählten Start-ups (siehe unten) pitchen vor einer Jury. 
  • 12.00 Uhr: Keynote von Investor Frank Thelen „10 x DNA: Das Mindset der Zukunft“ 
  • 12.30 Uhr: Talk
  • 13.00 Uhr: Ende des ersten Tages 

Die Partner der IGW-Startup-Days 2021 freuen sich auf euch. (Bildquelle: Messe Berlin / IGW / AHA / Agrifood Society / f3 )

Das Programm am 21. Januar:

  • 9.00 Uhr: Talk 2 „Hätte, hätte Wertschöpfungskette“:  Energie- und Klimawandel, Digitalisierung, Transparenz und Ressourcenschutz! Starke Ziele benötigen starke Antworten. Auch in der Wertschöpfung öffnen sich vielfältige Fenster und werfen grundlegende Fragen auf: Wieviel global ist (noch) nötig? Hat die „alte“ und hohe Arbeitsteilung ausgedient? Folgt der extremen Spezialisierung nun der Gegentrend der Generalisierung? In welchen Wertschöpfungsmodellen steckt mehr von der lautstark geforderten Transparenz? An welchen Stellen sind datengesteuerte Prozesse sinnvoll und warum? Und: Wie das alles sortieren?
  • 9.30 Uhr: Pitch 2 Es pitchen erneut drei der Halbfinalisten um den Sieg auf der digitalen IGW.
  • 10.15 Uhr: Pause (Die Jury zieht sich zurück)
  • 13.30 Uhr: Siegerehrung 
  • Ca. 14.30 Uhr: Ende der IGW-Startup-Days 2021 

Die Start-up-Pitches: 

Aus zahlreichen Bewerbungen, die in Vorfeld eingegangen waren, hat eine Fachjury diese sechs Start-ups vor-ausgewählt. Die Teams haben jetzt die Chance auf individuelle Coachings von einem Trio wichtiger Entscheider und die exklusive Möglichkeit, sich und ihre Innovation auf der nächsten IGW 2022 zu präsentieren. Ihr könnt euch live dazuschalten. Meldet euch hier an.

Kollege Roboter

von Dierk Jensen

Der dänische Agrar-Roboter „Farmdroid“ kann selbstfahrend Rüben, Raps oder Rote Bete säen und hacken. Durch erste Praxiseinsätze möchte er sich nun auch in Deutschland beweisen.

  • To Good to Go: Über eine App können gastronomische Betriebe ihre überproduzierte Ware zu einem reduzierten Preis noch verkaufen, anstatt sie zu entsorgen. Seit dem Start konnten auf diese Weise bereits 53 Millionen Mahlzeiten gerettet werden. Dadurch konnten rund 100.000 Tonnen CO2e eingespart und wertvolle Ressourcen geschont werden.
  • SAM DIMENSION: Entwicklung einer KI zur Erkennung von Unkräutern in Drohnenluftbildern. Landwirte oder Dienstleister befliegen ihre Flächen mit einer Drohne und dem Kamerasystem. Anschließend werden die Bilder in der KI ausgewertet und deren Geopositionen in eine maschinenlesbare Karte für die Feldspritze geschrieben. Somit wird der Einsatz von Herbiziden um bis zu 90 % reduziert und zeitgleich die Bildung herbizidresistenter Unkräuter minimiert. 
  • Marktkost: Eine techgetriebene Kantinenalternatvie für Unternehmen mit weniger Mitarbeitern. Ermöglicht einen bequemen Weg für Arbeitgeber, eine gute und abwechslungsreiche Verpflegung am Arbeitsplatz zu ermöglichen. Wöchentlich wechselnde Menüs sind ernährungswissenschaftlich optimiert, saisonal und mit heimischen Zutaten und größtenteils vegetarisch/vegan. Die Lieferung erfolgt effizient und ressourcensparend in einem Kreislaufmodell mit wiederverwendbaren Gläsern und wöchentlicher Rückführung.
  • Kronos: Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von elektrisch angetriebenen, intelligenten Arbeitsgeräten für den vorrangig landwirtschaftlichen Einsatz. Das Werkzeugsystem kann für verschiedene Bodenbearbeitungsverfahren eingesetzt werden. Das Maschinenkonzept ist mit allen Traktoren und Anbaugeräten weltweit einsetzbar. Optimal gesteuert muss der Landwirt nur noch einmal übers Feld fahren. Mit nur 30% der bisher benötigten Zugleistung reichen kleinere Traktoren aus, die 20% weniger Diesel verbrauchen und durch geringere Bodenbelastung bis zu 10% mehr Ertrag bringen.
  • Completeorganics: Fermentiertes, nicht pasteurisiertes Gemüse ohne Zusatzstoffe und voll probiotischem Leben.
  • iComplai: Eine B2B-SaaS-Plattform für Lebensmittelsicherheit. Es unterstützt Unternehmen bei der Bewertung, Überwachung und Vorhersage von Lebensmittelrisiken weltweit.


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