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und Antonia Albers

Verpackung  

Mehrweg beim Geschäft to go

Seit Corona sind Lieferservices und Mahlzeiten zum Mitnehmen gefragter denn je. Die Folge: Immer mehr Verpackungsmüll. Neue Start-ups arbeiten an Alternativen zu Einwegverpackungen. Digitale Ausleihvarianten und Pfandsysteme für Mehrwegschüsseln könnten die Lösung sein.

Dieser Beitrag ist in der HOFdirekt erschienen. 
Irgendwann gehen auch der kreativsten Köchin oder dem leidenschaftlichsten Koch mal die Ideen aus. Oder man hat einfach keine Lust, sich in die Küche zu stellen. „Was bestellen wir uns heute?“, lautet dann die wichtigste Frage, die vermutlich seit Corona auch mal öfter gestellt wird. Schnitzel, Salat und Nudeln, aber auch süße Leckereien wie Kuchen werden immer häufiger to go angeboten. Jedoch müssen kalte wie warme Speisen entsprechend verpackt sein, damit sie den Transport gut überstehen. So entstehen in der Gastronomie rund 281.000 Tonnen Verpackungsabfall für To-Go- bzw. Sofortverzehr pro Jahr.
Um dies zu reduzieren, entwickeln immer mehr Start-ups Mehrwegsysteme für Takeaway- Essen. Orientiert an dem wiederverwendbaren Coffee-to-go-Becher möchten die Unternehmen Mehrweg möglichst einfach und bequem machen. Die Mehrwegschalen sind verschließbar und bestehen aus recycelbarem Polypropylen. Sie eignen sich für die Mitnahme oder Lieferung kalter und warmer Speisen, sind mikrowellentauglich und spülmaschinenfest. Die Reinigung ist in einer Gastro- und Industriespülanlage möglich. Zwei Konzepte gibt es bisher bei der Mehrwegschale: Das digitale System mit Registrierung und das klassische Pfandsystem.

Wer Lebensmittel vertreibt, muss sich mit dem Thema Verpackung auseinandersetzen. Die soll möglichst nicht mehr aus Plastik bestehen und umweltfreundlich sein. Die eine richtige Lösung gibt es...

Das klassische Pfandsystem 

Das Unternehmen Rebowl arbeitet mit einem Pfandsystem. Der Direktvermarkter leiht die Schüsseln bei Rebowl für 5 € Pfand je Schüssel. Wählt der Kunde für seine Mahlzeit eine Mehrwegschüssel, so zahlt er wiederum 5 € Pfand an den Gastronomen. Sobald er diese bei einem Rebowl-Partner abgibt, erhält er das Geld zurück. Für den Gastronomen...


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