farm food Interview

Handgerolltes Eis vom Bauernhof

Handgerollte Eiscreme nach eigenem Familienrezept unter dem Namen "Freezin' Friesian": Darauf setzen die drei Brüder und Landwirtssöhne Tom, David und Ivan Kiersey (v.l.n.r). (Foto: Freezin Friesian)

"Gerollte" Eiscreme, hergestellt aus der hofeigenen Milch, kombiniert mit hausgemachten und regionalen Zutaten: Unter dem Namen "Freezin' Friesian" produzieren und verkaufen drei Landwirtssöhne aus Irland ihr eigenes Eis.

Eis am Stiel oder in der Waffel kennt jeder. "Gerolltes" Eis dürfte für die meisten neu sein. Diesen Food-Trend aus Thailand haben die drei Landwirtssöhne David, Tom und Ivan Kiersey in ihre Heimat Irland geholt. Für die "Rolled Ice Cream" wird die Eismasse als flüssige Creme auf eine -30°C kalte Platte gegossen. Zutaten wie Erdbeeren werden dazugegeben und zerkleinert. Die Masse gefriert auf der Platte sofort zu Eis und wird dann mit einem Spachtel abgeschabt. So entstehen Eisröllchen. Zum Einsatz kommen nur regionale und hausgemachte Zutaten: die Milch vom Hof, eigene Früchte und selbstgemachtes Gebäck. Unter dem Namen "Freezin' Friesian" begannen die Brüder, ihr Eis auf Streed Food Märkten zu verkaufen. Die Corona-Krise hat ihnen nun neue Vertriebswege eröffnet. f3 hat mit Ivan Kiersey im Interview gesprochen.

f3 - farm food future: Ivan, ihr bewirtschaftet einen Milchviehbetrieb im Osten Irlands, mittlerweile in der siebten Generation. Wie viele Kühe melkt ihr zurzeit und wie viel Hektar Ackerland bewirtschaftet ihr?

Ivan Kiersey: Wir halten zurzeit 135 Holstein Friesian Milchkühe. Wir melken per Melkroboter und halten die dazugehörige Nachzucht. Der Betrieb ist 110 ha groß. Davon werden etwa 40 ha als Weideland für die Kühe genutzt. Auf der restlichen Fläche wird das Futter für das Jungvieh und die männliche Nachzucht angebaut. Wir konzentrieren uns darauf, so viel frisches Gras wie möglich an die Kühe zu verfüttern. Unser Ziel ist, die Kühe 300 Tage oder mehr pro Jahr auf der Weide zu halten. Den Betrieb leite ich gemeinsam mit meinen Eltern John und Grace.

Freezin Friesian
(v.l.n.r) David, Tom und Ivan Kiersey zwischen der friesischen Milchviehherde des elterlichen Betriebs in Klimacthomas, Irland. (Foto: Freezin' Friesian)

Eis-Trend aus Thailand

f3: Wie kam die Idee zustande, aus der Milch eurer Kühe "Rolled Ice Cream" herzustellen und zu verkaufen?

Ivan Kiersey: Die Idee kam Anfang 2018 in einem Gespräch zwischen meinem Bruder David und mir zustande. Wir haben überlegt, wie wir unsere Milch vom Bauernhof aufwerten könnten und was ein geeignetes Produkt sein könnte. Als David zuvor im Urlaub in Thailand unterwegs war, entdeckte er die gerollte Eiscreme. In Thailand werden die Eisröllchen überall an Straßenständen und auf Märkten verkauft. Allerdings wurde das Eis dort in schlechter Qualität aus einem Pulver hergestellt. Und weil es so ein Eis in Irland bisher nicht gab, kam uns die Idee, das Konzept nach Irland zu bringen. Mit unserer Premium-Weidemilch zuhause in Kombination mit regionalen und hausgemachten Zutaten war die Idee geboren.

Nach und nach wurden die Planungen konkreter. Das Projekt wurde zu einer Familiensache. Ende April 2018 konnten wir erstmals unser Eis auf einem Street Food Festival im Nachbarort verkaufen. Unser Projekt brauchte natürlich auch einen Namen. So schufen wir die Marke "Freezin' Friesian". Da wir eine friesische Milchviehherde haben und "freezing" so viel wie "gefroren" heißt, fügt sich der Name gut in unser Konzept.

Wie wird die gerollte Eiscreme hergestellt?

Unsere Eisröllchen werden live vor den Augen der Kunden hergestellt. Die flüssige Eismasse wird auf eine bis zu -30°C gekühlte Eisplatte gegeben. Hinzu gibt man weitere Zutaten wie frische Früchte, Schokolade oder Kräuter. Die Zutaten werden mit Spateln klein gehackt, mit der Eismasse vermengt und auf der Eisplatte ausgestrichen. Die Eismasse ist sofort kalt, wird dann zu mehreren Eisröllchen geformt und frisch serviert.

f3: Von euch drei Brüdern übernimmt Ivan den elterlichen Betrieb, die anderen beiden arbeiten in Vollzeit. Wie funktioniert das Geschäft parallel zu euren Jobs?

Ivan Kiersey: Bis jetzt erledigen wir den Großteil der Arbeit oder der Veranstaltungen an den Wochenenden, wenn David und Tom zu Hause sind. Es handelt sich um ein Teilzeitgeschäft, das aufgrund seiner Natur auch saisonal bedingt ist.

Optimierung der Rezeptur

f3: Ihr alle arbeitet in verschiedenen Branchen und hattet noch keine Erfahrung mit der Produktion von Speiseeis. Wie habt ihr euch das Wissen angeeignet?

https://twitter.com/FreezinFriesian/status/1000072738692915206
So wird die gerollte Eiscreme hergestellt.

Ivan Kiersey: Vor der Gründung hatten wir praktisch keine Kenntnisse in der Eisherstellung, außer wie unsere Mutter in der Küche Eis hergestellt hat. Wir nutzten ein Milchforschungszentrum in Cork (Irland), um unser erstes Rezept zu entwickeln.

Anfangs machten wir auf einer gefrorenen Steinplatte unsere ersten Versuche, gerolltes Eis herzustellen. Da gab es viel Verbesserungsbedarf. Im Frühjahr 2018 kauften wir dann die erste Eismaschine. Wir feilten am Rezept und probierten viel aus. Auch die ersten Resonanzen der Kunden zeigten uns, welche Eissorten und Kombinationen von Zutaten gut ankommen. Im Moment bieten wir die Sorten Brownie-Karamell, Zitrone-Baiser, Brombeer-Shortbread (ein schottisches Mürbeteiggebäck) und Vanille an. Wichtig ist uns, dass es sich um natürliche Zutaten handelt. Unsere Mutter Grace unterstützt uns und stellt den Großteil der Zutaten zuhause her. Auch die Früchte kommen von unserem Hof.

Neue Vertriebswege durch Corona

f3: Ihr verkauft euer Eis hauptsächlich auf Märkten und Straßenfesten. Wie schwer hat euch die Corona-Krise getroffen? Wie ist die aktuelle Situation - verkauft ihr immer noch Eis?

Ivan Kiersey: Die Corona-Krise hat dazu geführt, dass alle unsere für 2020 geplanten Veranstaltungen abgesagt wurden. Aber glücklicherweise konnten wir unseren Schwerpunkt auf ein Eisprodukt verlagern, das wir überall verkaufen können. Zum Beispiel in Geschäften oder Cafés. Das hat uns geholfen, den Bedarf an weiteren Roll-Eismaschinen zu vermeiden. Im August dieses Jahres haben wir eine kleine Produktionsanlage auf unserem Hof in Betrieb genommen. Und konnten einige Wochen später unsere ersten Becher mit Eiscreme auf den Markt bringen. Diese werden nun in einigen regionalen Cafés und über einen Online-Lebensmittelmarkt verkauft.

Veranstaltungen sind wichtig für uns, um unsere Marke zu etablieren und Feedback zu erhalten.

Ivan Kiersey

Wir werden das Feedback nutzen, um im Laufe des Winters alle notwendigen Anpassungen vorzunehmen und die Produktionskapazität rechtzeitig für den Sommer 2021 zu erhöhen. Im Jahr 2021 können wir bei Veranstaltungen und Festivals hoffentlich wieder auf das gerollte Eis zurückgreifen, wenn diese stattfinden können. Veranstaltungen sind für uns noch immer wichtig, um unsere Marke zu etablieren und Resonanz zu erhalten.

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„Gerollte“ Eiscreme, hergestellt aus der hofeigenen Milch, kombiniert mit hausgemachten und regionalen Zutaten: Unter dem Namen „Freezin‘ Friesian“ produzieren und verkaufen drei Landwirtssöhne aus Irland ihr eigenes Eis.

Eis am Stiel oder in der Waffel kennt jeder. „Gerolltes“ Eis dürfte für die meisten neu sein. Diesen Food-Trend aus Thailand haben die drei Landwirtssöhne David, Tom und Ivan Kiersey in ihre Heimat Irland geholt. Für die „Rolled Ice Cream“ wird die Eismasse als flüssige Creme auf eine -30°C kalte Platte gegossen. Zutaten wie Erdbeeren werden dazugegeben und zerkleinert. Die Masse gefriert auf der Platte sofort zu Eis und wird dann mit einem Spachtel abgeschabt. So entstehen Eisröllchen.

Zum Einsatz kommen nur regionale und hausgemachte Zutaten: die Milch vom Hof, eigene Früchte und selbstgemachtes Gebäck. Unter dem Namen „Freezin‘ Friesian“ begannen die Brüder, ihr Eis auf Streed Food Märkten zu verkaufen. Die Corona-Krise hat ihnen nun neue Vertriebswege eröffnet. f3 hat mit Ivan Kiersey im Interview gesprochen.

f3 – farm food future: Ivan, ihr bewirtschaftet einen Milchviehbetrieb im Osten Irlands, mittlerweile in der siebten Generation. Wie viele Kühe melkt ihr zurzeit und wie viel Hektar Ackerland bewirtschaftet ihr?

Ivan Kiersey: Wir halten zurzeit 135 Milchkühe (British Friesian). Wir melken per Melkroboter und halten die dazugehörige Nachzucht. Der Betrieb ist 110 ha groß. Davon werden etwa 40 ha als Weideland für die Kühe genutzt. Auf der restlichen Fläche wird das Futter für das Jungvieh und die männliche Nachzucht angebaut. Wir konzentrieren uns darauf, so viel frisches Gras wie möglich an die Kühe zu verfüttern. Unser Ziel ist, die Kühe 300 Tage oder mehr pro Jahr auf der Weide zu halten. Den Betrieb leite ich gemeinsam mit meinen Eltern John und Grace.

Freezin Friesian
(v.l.n.r) David, Tom und Ivan Kiersey zwischen der friesischen Milchviehherde des elterlichen Betriebs in Klimacthomas, Irland. (Foto: Freezin‘ Friesian)

Eis-Trend aus Thailand

f3: Wie kam die Idee zustande, aus der Milch eurer Kühe „Rolled Ice Cream“ herzustellen und zu verkaufen?

Ivan Kiersey: Die Idee kam Anfang 2018 in einem Gespräch zwischen meinem Bruder David und mir zustande. Wir haben überlegt, wie wir unsere Milch vom Bauernhof aufwerten könnten und was ein geeignetes Produkt sein könnte. Als David zuvor im Urlaub in Thailand unterwegs war, entdeckte er die gerollte Eiscreme. In Thailand werden die Eisröllchen überall an Straßenständen und auf Märkten verkauft. Allerdings wurde das Eis dort in schlechter Qualität aus einem Pulver hergestellt. Und weil es so ein Eis in Irland bisher nicht gab, kam uns die Idee, das Konzept nach Irland zu bringen. Mit unserer Premium-Weidemilch zuhause in Kombination mit regionalen und hausgemachten Zutaten war die Idee geboren.

Nach und nach wurden die Planungen konkreter. Das Projekt wurde zu einer Familiensache. Ende April 2018 konnten wir erstmals unser Eis auf einem Street Food Festival im Nachbarort verkaufen. Unser Projekt brauchte natürlich auch einen Namen. So schufen wir die Marke „Freezin‘ Friesian„. Da wir eine friesische Milchviehherde haben und „freezing“ so viel wie „gefroren“ heißt, fügt sich der Name gut in unser Konzept.

f3: Wie wird die gerollte Eiscreme hergestellt?

Unsere Eisröllchen werden live vor den Augen der Kunden hergestellt. Die flüssige Eismasse wird auf eine bis zu -30°C gekühlte Eisplatte gegeben. Hinzu gibt man weitere Zutaten wie frische Früchte, Schokolade oder Kräuter. Die Zutaten werden mit Spateln klein gehackt, mit der Eismasse vermengt und auf der Eisplatte ausgestrichen. Die Eismasse ist sofort kalt, wird dann zu mehreren Eisröllchen geformt und frisch serviert.

f3: Von euch drei Brüdern übernimmt Ivan den elterlichen Betrieb, die anderen beiden arbeiten in Vollzeit. Wie funktioniert das Geschäft parallel zu euren Jobs?

Ivan Kiersey: Bis jetzt erledigen wir den Großteil der Arbeit oder der Veranstaltungen an den Wochenenden, wenn David und Tom zu Hause sind. Es handelt sich um ein Teilzeitgeschäft, das aufgrund seiner Natur auch saisonal bedingt ist.

Optimierung der Rezeptur

f3: Ihr alle arbeitet in verschiedenen Branchen und hattet noch keine Erfahrung mit der Produktion von Speiseeis. Wie habt ihr euch das Wissen angeeignet?

So wird die gerollte Eiscreme hergestellt.

Ivan Kiersey: Vor der Gründung hatten wir praktisch keine Kenntnisse in der Eisherstellung, außer wie unsere Mutter in der Küche Eis hergestellt hat. Wir nutzten ein Milchforschungszentrum in Cork (Irland), um unser erstes Rezept zu entwickeln.

Anfangs machten wir auf einer gefrorenen Steinplatte unsere ersten Versuche, gerolltes Eis herzustellen. Da gab es viel Verbesserungsbedarf. Im Frühjahr 2018 kauften wir dann die erste Eismaschine. Wir feilten am Rezept und probierten viel aus. Auch die ersten Resonanzen der Kunden zeigten uns, welche Eissorten und Kombinationen von Zutaten gut ankommen. Im Moment bieten wir die Sorten Brownie-Karamell, Zitrone-Baiser, Brombeer-Shortbread (ein schottisches Mürbeteiggebäck) und Vanille an. Wichtig ist uns, dass es sich um natürliche Zutaten handelt. Unsere Mutter Grace unterstützt uns und stellt den Großteil der Zutaten zuhause her. Auch die Früchte kommen von unserem Hof.

Neue Vertriebswege durch Corona

f3: Ihr verkauft euer Eis hauptsächlich auf Märkten und Straßenfesten. Wie schwer hat euch die Corona-Krise getroffen? Wie ist die aktuelle Situation – verkauft ihr immer noch Eis?

Ivan Kiersey: Die Corona-Krise hat dazu geführt, dass alle unsere für 2020 geplanten Veranstaltungen abgesagt wurden. Aber glücklicherweise konnten wir unseren Schwerpunkt auf ein Eisprodukt verlagern, das wir überall verkaufen können. Zum Beispiel in Geschäften oder Cafés. Das hat uns geholfen, den Bedarf an weiteren Roll-Eismaschinen zu vermeiden. Im August dieses Jahres haben wir eine kleine Produktionsanlage auf unserem Hof in Betrieb genommen. Und konnten einige Wochen später unsere ersten Becher mit Eiscreme auf den Markt bringen. Diese werden nun in einigen regionalen Cafés und über einen Online-Lebensmittelmarkt verkauft.

Veranstaltungen sind wichtig für uns, um unsere Marke zu etablieren und Feedback zu erhalten.

Ivan Kiersey

Wir werden das Feedback nutzen, um im Laufe des Winters alle notwendigen Anpassungen vorzunehmen und die Produktionskapazität rechtzeitig für den Sommer 2021 zu erhöhen. Im Jahr 2021 können wir bei Veranstaltungen und Festivals hoffentlich wieder auf das gerollte Eis zurückgreifen, wenn diese stattfinden können. Veranstaltungen sind für uns noch immer wichtig, um unsere Marke zu etablieren und Resonanz zu erhalten.

Nachfrage größer als erwartet

f3: Was war die erste Reaktion auf euer Produkt? Was habt ihr getan, um bekannt zu werden?

Ivan Kiersey: Die erste Resonanz war großartig. Wir konnten mit der Nachfrage nach unserem Produkt nicht Schritt halten. Aber es war enorm arbeitsintensiv, sodass ich nicht weiß, wie nachhaltig es auf lange Sicht gewesen wäre. Es ist also schön zu sehen, wie die Kunden jetzt nach unserem Eis aus der Tiefkühltruhe greifen! Wir haben vor allem die sozialen Medien und Auftritte bei Veranstaltungen genutzt, um bekannt zu werden! Ein festes Marketingbudget hatten wir nie.

f3: Wie hoch waren die anfänglichen Investitionssummen, damit euer Geschäft losgehen konnte?

Ivan Kiersey: Unser Eiscremegeschäft haben wir mit etwa 10.000€ Eigenkapital gestartet. Wir wollten nicht massiv investieren oder Kredite aufnehmen. Zumal es ein neues Konzept war und wir nicht sicher waren, wie anspruchsvoll es sein wird. Wir haben anfangs fremde Produktionsanlagen genutzt, um das Flüssigeis für unsere Veranstaltungen herzustellen. So konnten wir die Investition in eine Produktionsanlage auf dem Bauernhof hier verzögern. Nun aber können wir Eiscreme für den Verkauf in kleinen Chargen auf unserem Hof herstellen. Seitdem haben wir viel gelernt und konnten viel ausprobieren und entwickeln. Insbesondere beim Übergang von unserem gerollten Eis zu unseren Bechern mit Eiscreme.

Blick in die Zukunft

f3: Und wohin geht die Reise – wo seht ihr euch selbst in fünf Jahren?

Ivan Kiersey: Wir möchten in unserer Region vor Ort einen festen Kundenstamm für unser Eis aufbauen, weitere Geschmacksrichtungen entwickeln und mehr Fachhändler gewinnen. Dabei bleiben wir unserer kleinen, handgemachten Eiscreme treu, die aus frischen und regionalen Zutaten oder Früchten der Saison hergestellt wird.

Und wer weiß, vielleicht können wir weiter expandieren und unser Eis sogar in ganz Irland verkaufen.