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HektarNektar: Unternehmen verschenken Bienenvölker

Helmut Hochnegger ist einer von 110 Imkern und Imkerinnen, die durch das HektarNektar-Projekt "2028" bereits unterstützt werden. (Foto: hektarnektar)

Das österreichische Bienen-Start-up "HektarNektar" will die Anzahl der Bienen steigern und sucht dafür Unternehmen, die wiederum Imker und Imkerinnen sponsern. Mit einer sechsstelligen Finanzspritze des Deutschen Bauernverlags soll die Plattform jetzt weiter wachsen.

Die derzeitige Bilanz der Bienen-Plattform "HektarNektar" aus Österreich liest sich bislang so: Ihr "Projekt 2028" unterstützt nach weniger als einem Jahr Laufzeit bereits 110 Jungimker und Imkerinnen. Sie stammen aus Deutschland und Österreich und halten zusammen rund 5,5 Mio. mehr Bienen als vor dem Projekt. Nun dürften die Zahlen weiter wachsen, erhielt das Wiener Start-up um die Brüder Mark und Martin Poreda doch kürzlich eine neue, sechsstellige Finanzspritze ihres bestehenden Gesellschafters, des Deutschen Bauernverlags.

Der Verlag, der unter anderem das Imkerei-Fachblatt "Deutsches Bienenjournal" vertreibt, hält somit 35 % der Unternehmensanteile. Es ist die zweite Investition in sechsstelliger Höhe, die der Verlag in das Start-up steckt.

Imkerin Kerstin Kopp betreut ihre Bienen in Köln und Umgebung. (Foto: HektarNektar)

Mehr Imker = mehr Bienen

Mit dem frischen Kapital will HektarNektar wachsen und die Plattform weiterentwickeln. Dort sollen Imker, Landwirte, Bienenzüchter sowie Unternehmen und Private zusammengebracht werden. Besonders das "Projekt 2028" soll näher an sein ehrgeiziges Ziel herangebracht werden: Die Anzahl der Bienen bis 2028 um insgesamt 10 % zu steigern.

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Das österreichische Bienen-Start-up „HektarNektar“ will die Anzahl der Bienen steigern und sucht dafür Unternehmen, die wiederum Imker und Imkerinnen sponsern. Mit einer sechsstelligen Finanzspritze des Deutschen Bauernverlags soll die Plattform jetzt weiter wachsen.

Die derzeitige Bilanz der Bienen-Plattform „HektarNektar“ aus Österreich liest sich bislang so: Ihr „Projekt 2028“ unterstützt nach weniger als einem Jahr Laufzeit bereits 110 Jungimker und Imkerinnen. Sie stammen aus Deutschland und Österreich und halten zusammen rund 5,5 Mio. mehr Bienen als vor dem Projekt. Nun dürften die Zahlen weiter wachsen, erhielt das Wiener Start-up um die Brüder Mark und Martin Poreda doch kürzlich eine neue, sechsstellige Finanzspritze ihres bestehenden Gesellschafters, des Deutschen Bauernverlags.

Der Verlag, der unter anderem das Imkerei-Fachblatt „Deutsches Bienenjournal“ vertreibt, hält somit 35 % der Unternehmensanteile. Es ist die zweite Investition in sechsstelliger Höhe, die der Verlag in das Start-up steckt.

Imkerin Kerstin Kopp betreut ihre Bienen in Köln und Umgebung. (Foto: HektarNektar)

Mehr Imker = mehr Bienen

Mit dem frischen Kapital will HektarNektar wachsen und die Plattform weiterentwickeln. Dort sollen Imker, Landwirte, Bienenzüchter sowie Unternehmen und Private zusammengebracht werden. Besonders das „Projekt 2028“ soll näher an sein ehrgeiziges Ziel herangebracht werden: Die Anzahl der Bienen bis 2028 um insgesamt 10 % zu steigern.

Projekt 2028 möchte die Imkerei wieder leistbar machen und setzt auf die Mithilfe von Unternehmen.

hektarnektar.com

Und so funktioniert das Projekt: Interessierte Unternehmen kaufen geschulten Imkern und Imkerinnen ein Bienen-Starter-Set inklusive Bienenvolk, Zubehör, Fachliteratur und Behausung im Wert von rund 950 €. Der Hintergrund: „Der Start in die Imkerei ist mit hohen Anfangsinvestitionen verbunden und auch die laufende Betreuung verschlingt mehr Geld, als man mit Bienenprodukten erlösen kann“, heißt es von Gründerseite. Im Gegenzug zur finanziellen Unterstützung der Imker darf sich das Unternehmen dann mit dem Siegel „Unternehmen mit Herz“ schmücken und sich damit den Bienenschutz sichtbar auf die Fahne schreiben.

100.000 Imker mehr in 2028

Bereits 30 Unternehmen investieren derzeit in 110 Imker und Imkerinnen. Diese sind auf Hektar Nektar mit einem Firmenprofil online und werden mit den Profilen „ihrer ImkerInnen“ verbunden. Beim „Matching“ achtet HektarNektar auf regionale Nähe und auf geschulte ImkerInnen, die über das Know-how und die Ressourcen für eine Übernahme eine Bienenvolkes verfügen. Im ersten Jahr hat sich HektarNektar vorgenommen, 300 Imker zu unterstützen. Nach zehn Jahren sollen es 100.000 sein.