digital farm Story

Hier ziehen alle an einem Datenstrang

Wenn Daten zwischen Anbaugerät, Schlepper und Agrarsoftware hin und her transferiert werden müssen, hakt es oft. Ein Landtechnikverbund will das lösen und investiert gemeinsam in eine neutrale Datenaustauschplattform. (Foto: Wobser)

Wenn Daten zwischen Anbaugerät, Schlepper und Agrarmanagement-Software hin und her transferiert werden müssen, zeigt sich das vielzitierte Problem fehlender Schnittstellen. Ein Landtechnikverbund will das jetzt lösen. Und setzt dabei auf Offenheit und Kooperation.

Es ist fast wie bei einem dieser Krimirätsel, in dem man das Ergebnis kennt, sich aber zusammenreimen muss, wie es soweit kommen konnte: In unserem Fall sitzen elf konkurrierende Landtechnik-Hersteller an einem Tisch. Sie schmeißen fünf Millionen Euro für eine gemeinsame Dateninitiative zusammen. Noch dazu soll die Datenhoheit beim Landwirt liegen.

Wer den Tathergang entschlüsseln möchte, kann Nächstenliebe als Motiv ausschließen. Vielmehr schweißt diese Unternehmen ein gemeinsames Problem zusammen. Eines, das sich nicht von Einzelkämpfern aus der Welt schaffen lässt. Und bei dessen Lösung die Unternehmen auch nicht auf die Politik warten können. Oder wollen.

Problem: kaum Konnektivität

Das Problem der Landtechnikhersteller heißt „mangelhafte Konnektivität aufgrund fehlender Schnittstellen“. Es wird immer dann greifbar, wenn Daten zwischen Anbaugerät, Schlepper und Agrarmanagementsoftware hin und her transferiert werden müssen - also ständig. Bislang muss der Landwirt das Problem ausbaden: Er speichert zum Beispiel die Pflanzendaten zur teilflächenspezifischen Bewirtschaftung auf seinem PC im Büro, kopiert sie auf einen USB-Stick, spielt sie auf den Schlepper und kopiert sie nach dem Ackern dann via USB-Stick wieder zurück in die Agrarmanagement-Software auf seinen Rechner. Da macht selbst die intelligenteste Feldspritze wenig Spaß.

Der „agrirouter“ soll eine Lösung bieten: Er ist eine webbasierte Datenaustauschplattform. Dort legt der Landwirt einen Account an, an den er seine Maschinen und die von ihm genutzten Agrar-Softwares und Apps andockt. Bestandsmaschinen können mit agrirouter-kompatiblen Datenübertragungs-Boxen, sogenannten Telemetrie-Boxen, nachgerüstet und damit ebenfalls an den Router gekoppelt werden. Das Ziel: Alle Maschinen, egal von welchem Hersteller, können mit Agrarsoftware-Lösungen und untereinander kommunizieren, vorausgesetzt, der Landwirt hat es erlaubt. Er bestimmt, welche Daten zu welchem Zweck an welche Agrarsoftware gesendet werden.

Datenfrage verbindet

Wer den Haken an der Sache sucht, dem erklärt Jens Möller geduldig die Beweggründe hinter der Initiative. Der branchenerfahrene Maschinenbauer verantwortet die DKE-Data aus Osnabrück, wo er die Entwicklung des agrirouters gemeinsam mit Johannes Sonnen und Alexander Hammerschmidt leitet. „Die Unternehmen wollen ihr Geld einfach weiter mit dem Verkauf von Maschinen verdienen“, sagt Möller. „Der agrirouter gibt ihnen die Freiheit zurück, dass der Landwirt eine Maschine wieder ausschließlich nach technischen Kriterien beurteilt und nicht darauf achten muss, ob der Datenaustausch funktioniert.“

Der agrirouter gibt ihnen die Freiheit zurück, dass der Landwirt eine Maschine wieder ausschließlich nach technischen Kriterien beurteilt.

Jens Möller

Mit dieser Erkenntnis setzten sich im Jahr 2014 erstmals einige Landtechnikhersteller zusammen, um über „diskriminierungsfreien Datenaustausch“ zu sprechen, wie es im Fachjargon so schön heißt. Die Idee wurde konkreter und die Vorform der heutigen DKE-Data GmbH & Co. KG gegründet. „Als neutrale Instanz“, so Möller. Dazu später mehr.

Der Agrirouter heute

"Upload successful": Der agrirouter setzt auf herstellerunabhängigen Datentransfer. (Foto: Wobser)

Heute sind die Unternehmen AGCO, Amazone, Deutz Fahr, Grimme, Horsch, Krone, Kuhn, Lemken, Pöttinger, Rauch und seit neuestem die französische Exel-Gruppe Gesellschafter des agrirouters. Einmal im Jahr können neue Gesellschafter beitreten - und müssten wohl auch, wenn das Konzept einer herstellerunabhängigen Verbundenheit wirklich aufgehen soll.

Für die Entwicklung der Technik und den Aufbau und Betrieb des Unternehmens stehen der DKE-Data für die nächsten Jahre 5 Mio. € Kapital zur Verfügung. Johannes Sonnen erklärt: „Jeder Gesellschafter zahlt umsatzbasiert in einen Topf und erhält dafür eine Stimme im Konsortium. So hat der kleinste Gesellschafter Rauch nicht weniger Stimmrecht als der Größte AGCO.“

Jeder Gesellschafter benennt Ansprechpartner aus dem Unternehmen. „Dort ist das meist ziemlich hoch angesiedelt“, sagt Johannes Sonnen. In der Entwicklungsphase ab Ende 2016 trafen sich die Verantwortlichen in mehreren je 2-tägigen Workshops mit dem DKE-Data-Team und dem Software-Hersteller SAP, der die Programmierung des Routers übernommen hat. Herausgekommen ist eine Plattform, die seit Februar 2019 auch auf den Markt kam und unter my-agrirouter.com zu finden ist. (Zum Geschäftsmodell siehe hier unten.)

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Wenn Daten zwischen Anbaugerät, Schlepper und Agrarmanagement-Software hin und her transferiert werden müssen, zeigt sich das vielzitierte Problem fehlender Schnittstellen. Ein Landtechnikverbund will das jetzt lösen. Und setzt dabei auf Offenheit und Kooperation.

Es ist fast wie bei einem dieser Krimirätsel, in dem man das Ergebnis kennt, sich aber zusammenreimen muss, wie es soweit kommen konnte: In unserem Fall sitzen elf konkurrierende Landtechnik-Hersteller an einem Tisch. Sie schmeißen fünf Millionen Euro für eine gemeinsame Dateninitiative zusammen. Noch dazu soll die Datenhoheit beim Landwirt liegen.

Wer den Tathergang entschlüsseln möchte, kann Nächstenliebe als Motiv ausschließen. Vielmehr schweißt diese Unternehmen ein gemeinsames Problem zusammen. Eines, das sich nicht von Einzelkämpfern aus der Welt schaffen lässt. Und bei dessen Lösung die Unternehmen auch nicht auf die Politik warten können. Oder wollen.

Problem: kaum Konnektivität

Das Problem der Landtechnikhersteller heißt „mangelhafte Konnektivität aufgrund fehlender Schnittstellen“. Es wird immer dann greifbar, wenn Daten zwischen Anbaugerät, Schlepper und Agrarmanagementsoftware hin und her transferiert werden müssen – also ständig. Bislang muss der Landwirt das Problem ausbaden: Er speichert zum Beispiel die Pflanzendaten zur teilflächenspezifischen Bewirtschaftung auf seinem PC im Büro, kopiert sie auf einen USB-Stick, spielt sie auf den Schlepper und kopiert sie nach dem Ackern dann via USB-Stick wieder zurück in die Agrarmanagement-Software auf seinen Rechner. Da macht selbst die intelligenteste Feldspritze wenig Spaß.

Datenaustausch ohne den agrirouter …

Der „agrirouter“ soll eine Lösung bieten: Er ist eine webbasierte Datenaustauschplattform. Dort legt der Landwirt einen Account an, an den er seine Maschinen und die von ihm genutzten Agrar-Softwares und Apps andockt. Bestandsmaschinen können mit agrirouter-kompatiblen Datenübertragungs-Boxen, sogenannten Telemetrie-Boxen, nachgerüstet und damit ebenfalls an den Router gekoppelt werden. Das Ziel: Alle Maschinen, egal von welchem Hersteller, können mit Agrarsoftware-Lösungen und untereinander kommunizieren, vorausgesetzt, der Landwirt hat es erlaubt. Er bestimmt, welche Daten zu welchem Zweck an welche Agrarsoftware gesendet werden.

… und mit.

Datenfrage verbindet

Wer den Haken an der Sache sucht, dem erklärt Jens Möller geduldig die Beweggründe hinter der Initiative. Der branchenerfahrene Maschinenbauer verantwortet die DKE-Data aus Osnabrück, wo er die Entwicklung des agrirouters gemeinsam mit Johannes Sonnen und Alexander Hammerschmidt leitet. „Die Unternehmen wollen ihr Geld einfach weiter mit dem Verkauf von Maschinen verdienen“, sagt Möller. „Der agrirouter gibt ihnen die Freiheit zurück, dass der Landwirt eine Maschine wieder ausschließlich nach technischen Kriterien beurteilt und nicht darauf achten muss, ob der Datenaustausch funktioniert.“

Der agrirouter gibt ihnen die Freiheit zurück, dass der Landwirt eine Maschine wieder ausschließlich nach technischen Kriterien beurteilt.

Jens Möller

Mit dieser Erkenntnis setzten sich im Jahr 2014 erstmals einige Landtechnikhersteller zusammen, um über „diskriminierungsfreien Datenaustausch“ zu sprechen, wie es im Fachjargon so schön heißt. Die Idee wurde konkreter und die Vorform der heutigen DKE-Data GmbH & Co. KG gegründet. „Als neutrale Instanz“, so Möller. Dazu später mehr.

Der Agrirouter heute

„Upload successful“: Der agrirouter setzt auf herstellerunabhängigen Datentransfer. (Foto: Wobser)

Heute sind die Unternehmen AGCO, Amazone, Deutz Fahr, Grimme, Horsch, Krone, Kuhn, Lemken, Pöttinger, Rauch und seit neuestem die französische Exel-Gruppe Gesellschafter des agrirouters. Einmal im Jahr können neue Gesellschafter beitreten – und müssten wohl auch, wenn das Konzept einer herstellerunabhängigen Verbundenheit wirklich aufgehen soll.

Für die Entwicklung der Technik und den Aufbau und Betrieb des Unternehmens stehen der DKE-Data für die nächsten Jahre 5 Mio. € Kapital zur Verfügung. Johannes Sonnen erklärt: „Jeder Gesellschafter zahlt umsatzbasiert in einen Topf und erhält dafür eine Stimme im Konsortium. So hat der kleinste Gesellschafter Rauch nicht weniger Stimmrecht als der Größte AGCO.“

Jeder Gesellschafter benennt Ansprechpartner aus dem Unternehmen. „Dort ist das meist ziemlich hoch angesiedelt“, sagt Johannes Sonnen. In der Entwicklungsphase ab Ende 2016 trafen sich die Verantwortlichen in mehreren je 2-tägigen Workshops mit dem DKE-Data-Team und dem Software-Hersteller SAP, der die Programmierung des Routers übernommen hat. Herausgekommen ist eine Plattform, die seit Februar 2019 auch auf den Markt kam und unter my-agrirouter.com zu finden ist. (Zum Geschäftsmodell siehe hier unten.)

Herstellerübergreifender Datenaustausch

Die Vorgänge zeigen, wie die Digitalisierung das Geschäft der Landtechnikhersteller verändert hat. „Am Anfang war die Angst vor Disruption groß. Kampfbegriffe wie Big Data schwirrten überall herum“, erinnert sich Johannes Sonnen. Er hat ebenso wie Jens Möller lange in der Landtechnikindustrie gearbeitet und profitiert heute in Sachen Gesellschafter-anwerben von einem großen Netzwerk. „Doch die Branche hat gelernt, mit der Digitalisierung umzugehen. Und die Erkenntnis setzte sich durch, dass man da gemeinsam etwas machen muss.“

Jens Möller (links) und Johannes Sonnen

Gemeinsam – das umfasst auch die Anbieter von Agrar-Apps, Agrarmanagement-Software, Dokumentationshilfen, Precision-Farming-Anwendungen oder Applikationskarten. Diese nutzen und produzieren ja ebenfalls Daten – konnten bislang aber nur als Insellösung agieren, falls sie nicht in Verhandlung mit jedem einzelnen Landtechnik-Hersteller getreten sind. Und die eigenen Tools der Landtechnikhäuser dienten bislang lediglich zur Konnektivität der hauseigenen Apps und Maschinen. Bestehende Maschinenparks sind aber in der Praxis bekanntlich „mehrfarbig“.

Claas und John Deere fehlen

Der agrirouter bringt alles zusammen, erklären Möller und Sonnen: „Die elf Landtechnik-Hersteller bilden mit der DKE-Data GmbH & Co. KG die Betreibergesellschaft des agrirouters und finanzieren ihn gemeinschaftlich. Die Anbieter von Agrarsoft- und -hardware treten dem Konsortium als Partner bei. Sie zahlen Gebühren für die transportierten Datenmengen, die sie dem Landwirt ihrerseits wieder in Rechnung stellen können.“ Auf einen Betrieb mit zwei Schleppern, einer Applikationsapp und einem Farmmanagementtool kommen nach DKE-Angaben so rund 50 € pro Jahr zu. „Bei uns geht es nicht ums Geld verdienen“, betont Jens Möller. „Wir wollen lediglich kostendeckend arbeiten. Auch unsere Shareholder wollen kein Geld machen, sondern ihre Unabhängigkeit beim Maschinenverkauf zurück.“

Am Anfang war die Angst vor Disruption groß. (…) Doch die Erkenntnis setzte sich durch, dass man da gemeinsam etwas machen muss.

Jens Möller

Doch warum sind dann noch nicht alle Unternehmen überzeugt? Hochkaräter wie Claas oder John Deere finden sich schließlich noch nicht in der Liste der Gesellschafter. „Unserer Einschätzung nach warten einige Hersteller noch ab“, sagt Johannes Sonnen. „Am Anfang haben sie nicht an den agrirouter geglaubt. Aber jetzt ist viel in Bewegung.“ Auch wenn es für das Gelingen eines solchen Konzepts geradezu überlebenswichtig ist, dass möglichst alle Landtechnikunternehmen mitmachen, bleibt das DKE-Team gelassen. Sonnen und Möller sind überzeugt, dass herstellerübergreifende Konnektivität auf Dauer als Wettbwerbsvorteil gesehen wird. Das müssten, so die agrirouter-Logik, auch Unternehmen einsehen, die eigene Software-Lösungen durchsetzen möchten. Ohne Anschluss keine Datenübertragung. Jens Möller sagt: „Die Wahrnehmung ändert sich bereits. 2019 wird unser Pilotjahr. 2020 dann das erste richtige Nutzungsjahr.“

Bei einer Praxis-Demo im vergangenen Jahr bewies das agrirouter-Team, dass herstellerübergreifender Datenaustausch klappen kann. (Foto: DKE-Data)

Und die Datensicherheit?

Rund 180 Accounts wurden seit Februar 2019 von Landwirten und Lohnunternehmern angelegt. Die Nutzer stellen sich ihre „Routen“ selbst zusammen, indem sie Autorisierungen erteilen. Mit Routen sind die Wege gemeint, auf denen die Daten dann transportiert werden. An dieser Stelle hakt Jens Möller im Interview mit f3 energisch ein. „Uns ist wichtig: Der agrirouter ist ein reines Mittel zum Datenaustausch. Die Daten werden bei uns nicht gespeichert!“

Die Daten liegen beim App-Anbieter. Den sucht sich der Landwirt ja selbst aus. Ihm muss er auch vertrauen.

Johannes Sonnen

Aus dem Grund ist das Thema Datensicherheit streng genommen gar kein agrirouter-Problem. Wie ein Lieferdienst übernimmt der Router zwar die Verantwortung für das Paket auf der Strecke – dafür verlassen sie sich auf den Vollprofi SAP und hohe Zertifizierungs- und Sicherheitsstandards. „Aber die Daten selbst liegen beim Partner, an den sie übermittelt werden“, sagt Johannes Sonnen. „Also beim App- oder Agrarmanagement-Anbieter. Den sucht sich der Landwirt ja selbst aus. Ihm muss er auch vertrauen.“

Auf Innenwirtschaft und Verwaltung übertragbar?

Ohne Vertrauen in die Anbieter läuft also nichts. Dass die Unternehmen Daten nutzen müssen, um ihre Algorithmen leistungsfähiger zu machen, ist kein Geheimnis mehr. Mit dem agrirouter kann der Landwirt aber entscheiden, welche Daten er mit wem teilen möchte.

Dieses Konzept ließe sich später auf die gesamte Wertschöpfungskette übertragen. „Im Moment beschränken wir uns auf ackerbauliche Anwendungen“, sagt Jens Möller. „Aber auch im Tierbereich und entlang der gesamten Wertschöpfungskette werden Daten erzeugt und ausgetauscht.“ Überall benötigen die Hersteller kontrollierbare, offene Schnittstellen. Und auch die Datenübermittlung zu Behörden und Kammern ist denkbar. Johannes Sonnen sagt: „Alles, was mit dem Internet sprechen kann, kann mitmachen.“ Damit wäre das Krimirätsel wohl eher eine Einladung.


Das Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell ist ein reines Business-to-Business-Modell: Der Landwirt bzw. der Lohnunternehmer legt sich einen kostenlosen Account an. Der Account kann durch offene Schnittstellen an beliebig viele Maschinen und Apps sowie an andere Accounts angedockt werden – vorausgesetzt, der Landwirt hat die Erlaubnis dafür gegeben. Alle Daten, die auf dem Acker erzeugt werden, kann der Landwirt über den agrirouter per Knopfdruck zum anvisierten Ort senden. Je nach Befugnis kann die App/die Maschine nach getaner Arbeit auch Daten zurück übermitteln.

Der agrirouter wurde mit insgesamt 5 Mio. € Startkapital von bislang elf Gesellschaftern finanziert, die allesamt Landtechnik-Hersteller sind. Welche Anbieter von Agrarsoftware und -Apps sowie von Telemetrie-Verbindungen als Partner bereits mit an Bord sind, kann auf der Website eingesehen werden. Den Partnern wird die übertragene Datenmenge in Rechnung gestellt.

Üblicherweise geben sie diese Kosten an den Landwirt weiter, der ja für die Nutzung der jeweiligen App zahlt. Geht man von einem durchschnittlichen Beispielbetrieb aus, der zwei Schlepper, eine Applikationsapp und ein Farmmanagement-Tool besitzt, kommen Kosten von rund 50 € im Jahr plus Mobilfunkkosten auf den Betrieb zu.