food Interview

Hülsenfrüchte als Snack- und Gründungsgrundlage

Im Mai 2019 gründeten Simon Vogt, Emilie Wegner und Gunnar Schulze ihr Start-up in Halle an der Saale. (Foto: Hülsenreich)

f3 - farm.food.future: Was ist „Hülsenreich“ und seit wann gibt es euer Start-up?

Emilie Wegner: Mit "Hülsenreich" haben wir im Mai 2019 ein Food-Start-up gegründet, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, mehr Hülsenfrüchte in unserem Alltag zu integrieren. Unsere ersten Produkte, "Kichererbsen zum Knabbern", gibt es seit August 2019 auf dem Markt. 

Hülsenfrüchte werden kaum gegessen und spielen in der deutschen Landwirtschaft eine untergeordnete Rolle.

Emilie Wegner

f3: Wie ist es zur Gründung gekommen?

Emilie Wegner: Ich habe in meinem Ernährungswissenschaftsstudium immer wieder zu hören bekommen, wie gut Hülsenfrüchte sowohl für den Körper als auch für die Umwelt sind. Doch sie werden kaum gegessen und spielen in der deutschen Landwirtschaft eine untergeordnete Rolle. Das wollte ich so nicht stehen lassen. Ich habe eine Weile nach Ideen und Möglichkeiten gesucht, das Image von Hülsenfrüchten zu verbessern und bin der Überzeugung, dass das mit Snackprodukten am besten geht.

Kichererbsen kommen aktuell noch aus Italien

f3: Wer steckt hinter eurem Start-up? Kommt ihr aus der Land- oder Lebensmittelwirtschaft?

Emilie Wegner: Ich habe Ernährungswissenschaften studiert. Meine Mitgründer, Simon und Gunnar, sind Betriebswirte. Aus der Landwirtschaft kommen wir nicht, interessieren und aber sehr für den Bereich und sprechen deshalb oft mit Landwirten über Hülsenfrüchte.

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So richtig im Mainstream angekommen sind Linsen, Bohnen und Co. noch nicht. Das Start-up „Hülsenreich“ will das ändern und stellt „Kichererbsen zum Knabbern“ her. Im Interview spricht Gründerin Emilie Wegner über die Idee.

f3 – farm.food.future: Was ist „Hülsenreich“ und seit wann gibt es euer Start-up?

Emilie Wegner: Mit „Hülsenreich“ haben wir im Mai 2019 ein Food-Start-up gegründet, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, mehr Hülsenfrüchte in unserem Alltag zu integrieren. Unsere ersten Produkte, „Kichererbsen zum Knabbern“, gibt es seit August 2019 auf dem Markt. 

Hülsenfrüchte werden kaum gegessen und spielen in der deutschen Landwirtschaft eine untergeordnete Rolle.

Emilie Wegner

f3: Wie ist es zur Gründung gekommen?

Emilie Wegner: Ich habe in meinem Ernährungswissenschaftsstudium immer wieder zu hören bekommen, wie gut Hülsenfrüchte sowohl für den Körper als auch für die Umwelt sind. Doch sie werden kaum gegessen und spielen in der deutschen Landwirtschaft eine untergeordnete Rolle. Das wollte ich so nicht stehen lassen. Ich habe eine Weile nach Ideen und Möglichkeiten gesucht, das Image von Hülsenfrüchten zu verbessern und bin der Überzeugung, dass das mit Snackprodukten am besten geht.

Kichererbsen kommen aktuell noch aus Italien

f3: Wer steckt hinter eurem Start-up? Kommt ihr aus der Land- oder Lebensmittelwirtschaft?

Emilie Wegner: Ich habe Ernährungswissenschaften studiert. Meine Mitgründer, Simon und Gunnar, sind Betriebswirte. Aus der Landwirtschaft kommen wir nicht, interessieren und aber sehr für den Bereich und sprechen deshalb oft mit Landwirten über Hülsenfrüchte.

In Unverpackt-Läden werden die Hülsenfrüchte-Snacks ohne Verpackung angeboten. (Foto: Hülsenreich)

f3: Woher bezieht ihr eure Kichererbsen?

Emilie Wegner: Im Moment kommen unsere Kichererbsen aus biologischer Landwirtschaft aus Italien. Dort werden Hülsenfrüchte bereits in größeren Mengen angebaut. Wir hoffen, dass das auch in Deutschland bald der Fall sein wird.

Wir planen, weitere Snackprodukte aus Hülsenfrüchten auf dem Markt zu bringen – im besten Fall mit regionalen Wurzeln. 

Emilie Wegner

f3: Wo steht ihr aktuell mit eurem Start-up?

Emilie Wegner: Unsere „Kichererbsen zum Knabbern“ sind bereits in einigen Märkten der EDEKA, bei Müller, in Bio- und Unverpacktläden sowie online erhältlich. Bald kommen Verkaufsstellen in REWE-Märkten dazu. Unser Ziel ist es, an immer mehr Orten zu finden zu sein. Das erfordert allerdings nicht nur eine Ausweitung unseres Vertriebsnetzes, auch unsere Produktion muss mitwachsen. Da wir alle Produkte selbst herstellen, ist das eine herausfordernde Aufgabe.

f3: Was sind eure kurz-, mittel- und langfristigen Ziele?

Emilie Wegner: Zunächst möchten wir unser erstes Produkt auf dem deutschen Markt etablieren. Es werden bald weitere Geschmackssorten folgen. Danach planen wir weitere Snackprodukte aus Hülsenfrüchten auf dem Markt zu bringen – im besten Fall mit regionalen Wurzeln.