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Hufeisen-Ersatz geht insolvent free

Das alternative Hufeisen von "Megasus" findet keine Investoren. Das Start-up geht in die Insolvenz. (Foto: Megasus)

Das Start-up „Megasus“ aus Österreich wollte das Hufeisen abschaffen und entwickelte eine neuartige Alternative. Nun mangelt es an Investoren. Das Insolvenzverfahren ist gestartet.

Dass nicht aus jeder vermeintlich guten Idee ein erfolgreiches Unternehmen erwächst, zeigt das aktuelle Beispiel des österreichischen Start-ups „Megasus„. Das zuletzt auf 13-Personen angewachsene Team vermeldete kürzlich auf seiner Homepage, dass ihnen die finanziellen Mittel fehlten und das Insolvenzverfahren läuft.

Agrar- und Energie-Start-ups sammeln Geld ein free

Die Gründer beschreiben in ihrem Statement, dass die „gesamte Produktions- und Logistikkette startklar“ sei, da alle „Kinderkrankheiten“ der Produkte aus dem Weg geräumt worden waren. Dennoch ließ sich nach Angaben der Gründer „trotz monatelanger Investorengespräche“ kein Investor finden, „der in das Wohl der Tiere investieren“ wollte.

Kapital durch Crowd-Funding

Erstes Kapital (rund 170.000 €) hatte das Start-up nach Angaben des österreichischen Portals Brutkasten über die Crowd-Funding-Plattform Kickstarter zusammengetrommelt, später noch weiteres Kapital auf Indiegogo.

Das Interesse aus der Reitwelt schien groß zu sein – ein Promotion-Video erlangte rund 160 Mio. Views. Außerdem hatten zahlreiche Medien die Idee bereits aufgegriffen und berichtet. 

So erklärte Megasus die Montage der Hufeisen. (Video: YouTube)

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