Gründerwerkstatt Invest

Ideen vom Land für das Land free

Nachhaltige Ideen vom Land für den ländlichen Raum - gerne aus der Landwirtschaft! Das sucht der neue Accelerator "Lab4Land". Bewerbt euch jetzt. (Foto: Lab4Land)

Mutige Menschen aus Stadt und Land zusammenbringen. Die kreative Kraft der Start-up-Szene entfesseln. Die Zukunft des ländlichen Raums aktiv gestalten. Das will der neue Accelerator „Lab4Land“. Wer mitmachen will, kann sich noch bis 31. Juli bewerben.

f3 – farm. food. future: Ihr sucht Ideen und Innovationen speziell für den ländlichen Raum – was genau schwebt euch vor? Aus welchen Bereichen erwartet ihr Bewerber?

Lasse Kroll (Foto: Lab4Land)

Lasse Kroll, Lab4Land: Wir erwarten uns Bewerbungen aus den Bereichen Landwirtschaft, Mobilität, Nahversorgung (regionale Lebensmittel etc.), Gesundheit und Pflege oder erneuerbare Energien. Wir suchen nicht nur nach technischen Innovationen, d.h. Soft- und Hardware-Lösungen, sondern auch nach sozialen Innovationen. Damit meinen wir kooperative, sozialunternehmerische Geschäftsmodelle, die an der Schnittstelle zwischen Kommunen, Verbänden, Wirtschaft und Privatpersonen fungieren.

Start-ups mit Fokus auf Landwirtschaft sind bei uns hochwillkommen.

Lasse Kroll

Eine regionale Carsharing-Lösung, die so attraktiv ist, dass Familien zumindest auf ihr Zweitauto auf dem Land verzichten könnten, wäre vielleicht ein Beispiel. Solche Geschäftsmodelle haben natürlich oft eine technische Komponente (z.B. eine App). Aber sie sind primär auf ein breites Netzwerk in der Region angewiesen, um zu funktionieren. Dies möchten wir weiterdenken und im Rahmen von Lab4Land fördern.

Business Angels mit Interesse an Landwirtschaft

f3: Inwiefern könnt ihr landwirtschaftliche Start-ups durch euer Netzwerk fördern? Bestehen Kontakte in die Agrarszene oder zu Landwirten?

Lasse: Start-ups mit Fokus auf Landwirtschaft sind bei uns hochwillkommen. Auch unsere Business Angel im Netzwerk haben bereits in solche Start-ups investiert und haben viele nützliche Kontakte. Über die Stiftung Zukunftsfonds Asse besteht zudem Kontakt zu Landwirten und Agrargenossenschaften in der Region, die ebenfalls als Partner und/oder Kunden infrage kommen. Last but not least gibt es für die Teams Input zu Förderprogrammen auf Landes- und EU-Ebene, um ihr Geschäftsmodell finanziell fördern zu lassen.

f3: Wer sind die beiden Business Angels? Was für Projekte haben sie bislang unterstützt?

Lasse: Imke und Ralph Dressler haben mit ihrer Beteiligungsgesellschaft Dresinvest schon in eine Reihe von Start-ups investiert. Darunter sind auch einige Gründungen mit Fokus auf die Landwirtschaft, z.B. SeedForward oder BeeSharing. Sie investieren allerdings im Rahmen des Lab4Land Accelerators nicht alleine, sondern im Verbund mit anderen Business Angeln aus der Region, die sich im Banson e.V. zusammengeschlossen haben.


Was, wann wo?

  • Programmzeiten: 7. September bis zum 2. Oktober 2020, maximal sieben Teams werden eingeladen
  • Standort: Coworking Space DSTATION im niedersächsischen Schöppenstedt
  • Zielgruppe: Gründerteams im frühen Stadium, die bereits eine konkrete Geschäftsidee ausgearbeitet haben und nun den nächsten Schritt Richtung Marktreife, Pilotkunden und Finanzierung einschlagen wollen.
  • Bewerbungsfrist: 31. Juli 2020
  • Wo bewerben? Hier.
  • Was erwartet die Teams? Mentoring, Coaching, Unterbringung, Verpflegung, Mobilität, Werkstätten und mindestens zwei Start-ups erhalten bestenfalls ein Investment.
  • Von wem? Der Lab4Land Accelerator ist eine Initiative der Stiftung Zukunftsfonds Asse, der CoWorkLand eG und der DSTATION. Das Programm soll gezielt die Start-up-Kultur auf dem Land fördern.

Hat dir der Beitrag gefallen?

Alle Meldungen, Beiträge und Reportagen liest du als f3-Mitglied. Jetzt anmelden und alle Vorteile sichern!

Mitglied werden