Am von Anja Rüweling

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"Mit unserer Plattform kann man Lieferketten offenlegen."

Die "Regiothek" ist eine Online-Plattform, auf der sich Betriebe aus Erzeugung, Verarbeitung, Gastronomie und Einzelhandel präsentieren und ihre Lieferketten offenlegen können. Im Interview erzählt Gründer Alexander Treml, für wen das interessant ist.

f3 - farm.food.future: Was ist die "Regiothek"?

Alexander Treml: Die Regiothek ist ein Online-Netzwerk für regional engagierte Betriebe aus Erzeugung, Verarbeitung, Gastronomie und Einzelhandel. Mit unserer Plattform kann man Lieferketten offenlegen. Lieferbeziehungen wie folgende werden bei uns geographisch visualisiert: Restaurant A bezieht Fleisch von Metzger B, welcher Tiere von Landwirten C, D und E verarbeitet. Produzenten haben natürlich eher Interesse zu kommunizieren, wo es ihre Produkte zu kaufen gibt. Umgekehrt geben Läden und Gastronomen verstärkt an, was sie anbieten und wer es liefert. Verarbeiter kommunizieren beides: eingehende und ausgehende Lieferbeziehungen.

Wir sind besonders interessant für Anbieter, die ihre klassischen Absatzkanäle beibehalten und stärken wollen.

Alexander Treml

f3: Die Betriebe können ihre Produkte über eure Plattform nicht verkaufen. Warum ist es für sie interessant, bei der Regiothek gelistet zu sein?

Alexander Treml: Genau, wir sind eine reine Informationsplattform. Verbraucher und Verbraucherinnen finden bei uns nicht nur ein breites Informationsangebot über Betriebe und deren Produkte, sondern erfahren gleichzeitig mehr über die Herkunft der Zutaten und wo sie die Produkte kaufen können. Mit ihrem Regiothek-Account erreichen Anbieter von Lebensmitteln direkt ihre Kunden. Für viele ist die Regiothek ein Ersatz zur eigenen Homepage, für andere...