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Investoren fliegen auf Drohnen-Start-up

Drohnen werden vielfältig eingesetzt - auch in der Land- und Forstwirtschaft. Das Start-up "FairFleet" konnte mit dieser Dienstleistung nun neue Investoren gewinnen. (Foto: Drießen)

Photovoltaik-Anlagen überwachen, Pflanzenschäden vermessen, Tiere zählen oder den Chlorophyllgehalt einer Pflanze erfahren - das alles geht mittlerweile aus der Luft. Das Drohnen-Start-up "FairFleet" hat mit diesem Angebot neue Investoren angelockt.

Nachdem das Start-up "Fairfleet" erst im August eine Seed-Finanzierung vom halbstaatlichen High-Tech Gründerfonds erhalten hatte, konnte das mittlerweile 16-köpfige Team nun neue Investoren finden. Wie das VC-Magazin vermeldet, sind der Risikokapitalgeber 3E Capital Group und der Business Angel Dr. Stefan Zoller mit einer nicht bekannt gegebenen Summe beim Münchener Jungunternehmen eingestiegen.

Keine eigene Drohnen-Flotte

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Photovoltaik-Anlagen überwachen, Pflanzenschäden vermessen, Tiere zählen oder den Chlorophyllgehalt einer Pflanze erfahren – das alles geht mittlerweile aus der Luft. Das Drohnen-Start-up „FairFleet“ hat mit diesem Angebot neue Investoren angelockt.

Nachdem das Start-up „Fairfleet“ erst im August eine Seed-Finanzierung vom halbstaatlichen High-Tech Gründerfonds erhalten hatte, konnte das mittlerweile 16-köpfige Team nun neue Investoren finden. Wie das VC-Magazin vermeldet, sind der Risikokapitalgeber 3E Capital Group und der Business Angel Dr. Stefan Zoller mit einer nicht bekannt gegebenen Summe beim Münchener Jungunternehmen eingestiegen.

Keine eigene Drohnen-Flotte

Ein Netzwerk aus Drohnen-Piloten führen den Drohnen-Flug als Dienstleistung aus. (Foto: Drießen)

FairFleet versteht sich als Full-Service-Anbieter für Drohnenflüge. Diese werden in verschiedenen Industrien benötigt – unter anderem in der Land-, Forst- und Energiewirtschaft. Das Unternehmen besitzt allerdings keine eigene Drohnen-Flotte, sondern arbeitet nach eigenen Angaben mit einem Netzwerk aus über 1.600 verifizierten und versicherten Drohnenpiloten aus über 42 Ländern zusammen. Der Kunde kann – so die Unternehmensidee – den kompletten Prozess von der Buchung über Genehmigungen und die Durchführung bis zur Datenanalyse alles auf der Plattform buchen.

Ein komplexes Produkt wird simple Dienstleistung

Dieser Service-Gedanke war nach Angaben des Business Angels Dr. Stefan Zoller ein ausschlaggebender Grund für die Beteiligung. Dem VC-Magazin sagte er: „Durch das Plattform-Modell senkt FairFleet die Einstiegshürden. Drohnenflüge werden damit breiteren Zielgruppen zugänglich gemacht.“

Precision Farming für Einsteiger

Vor allem das Bezahlmodell in „Paketpreisen“ soll es dem Nutzer besonders einfachen machen und ein „komplexes Produkt in eine simple Dienstleistung verwandeln“. Was das bedeutet, zeigt ein Blick auf die Angebotspalette in der Landwirtschaft. Dort findet der User Paketpreise zwischen 290 € und 399 €:

  • Im Effizienz-Paket befliegen die Piloten ein Feld mit Multispektral-Kameras und können sogar Chlorophyllgehalte angeben,
  • im Kartierungs-Paket kann Schaden vermessen, Überflutungen angezeigt werden,
  • im Inventur-Paket können einzelne Pflanzen gezählt werden
  • und im Wildtierrettungs-Paket können Tiere mithilfe einer Wärmebildkamera lokalisiert werden.