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Studium: von Hohenheim über England nach Spanien free

Der Masterstudiengang "Food Systems" ist eine Kombination aus Agrar- und Lebensmittelwissenschaften. Studierende können an drei Universitäten in Europa studieren. (Foto: Drießen)

An der Universität Hohenheim können Studierende sich demnächst für den Master „Food Systems“ einschreiben. Der Studiengang ist eine Kombination aus Agrar- und Lebensmittelwissenschaften mit technischem Fokus und ein Kooperationsprojekt von sechs europäischen Universitäten.

Zum Wintersemester 2019/2020 startet der europaweite Masterstudiengang „Food Systems“ am Institut für Agrarforschung & Food Science der Universität Hohenheim in Stuttgart. Jede der sechs teilnehmenden Universitäten in Europa nimmt jeweils nur 15 Studierende auf. Die Mitgliedsuniversitäten sind:

  • Universität Hohenheim in Stuttgart
  • University of Reading (England)
  • Universität Warschau (Polen)
  • University of Torino (Italien)
  • Autonome Universität Madrid (Spanien)
  • Queen’s University Belfast (Nordirland)

Förderung durch die EU

Träger des Kooperationsprojektes ist EIT Food, eine sogenannte Wissens- und Innovations-Gemeinschaft der Europäischen Union. Die EU fördert die Studienplätze an den sechs Universitäten mit jährlich 2,4 Mio. Euro. BewerberInnen können sich zusammen mit dem Studienplatz auch gleich für ein Stipendium über die Kosten von 9.000 Euro pro Jahr bewerben.

Unternehmergeist und die Zusammenarbeit mit Industriepartnern verhelfen zu viel Praxiswissen und zu einem Profil, das im Ernährungsbereich extrem gefragt ist.

Prof. Dr. Jochen Weiss

„Im Master ‚Food Systems‘ eignen sich die Studierenden Expertenwissen in allen Bereichen des Lebensmittelsystems an“, erklärt Studiengangsleiter Prof. Dr. Jochen Weiss. „Unternehmergeist und die Zusammenarbeit mit Industriepartnern verhelfen zu viel Praxiswissen und zu einem Profil, das im Ernährungsbereich extrem gefragt ist.“

Wer kann sich bewerben?

Interessierte sollten einen Bachelorabschluss, gute Englischkenntnisse und vor allem Lust zu Reisen und Unternehmergeist mitbringen, so Prof. Dr. Weiss. „Da wir nur 15 Plätze im Jahr vergeben, achten wir in den Auswahlgesprächen darauf, dass das persönliche Profil des Bewerbers perfekt zum Studiengang passt.“

Unsere Studieren sollen den Master nutzen, um sich zu vernetzen. Einerseits natürlich mit der Industrie und anderen Universitäten, aber eben auch untereinander.


Andreas Glombitza-Cevey

Das erste und letzte Fachsemester studieren die StudentInnen an der Universität, an der sie sich beworben haben. Dort schreiben sie auch ihre Masterarbeit. „Wer in Hohenheim startet, hat im zweiten Semester die Wahl zwischen der Universität Reading und der Universität Belfast. Im dritten Semester geht es entweder weiter nach Madrid oder Warschau“, erklärt Studiengangskoordinator Andreas Glombitza-Cevey.

Vernetzung zwischen den Studierenden

Die Ortswechsel, aber auch die Zusammenarbeit mit Projektpartnern ermögliche es den Studierenden, Expertise zu sammeln und wichtige Kontakte für die Zukunft zu knüpfen, so Glombitza-Cevey.

Innovative Lehrmethoden wie zum Beispiel eLearning-Kurse förderten zusätzlich die Vernetzung der Studierenden untereinander. „Unsere Studieren sollen den Master nutzen, um sich zu vernetzen“, so Andreas Glombitza-Cevey. „Einerseits natürlich mit der Industrie und anderen Universitäten, aber eben auch untereinander.“

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