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Merkel betont Chancen der Digitalisierung für die Landwirtschaft

Bundeskanzlerin Angela Merkel bei ihrer Rede im Rahmen des Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) in Berlin: „Eine Welt ohne Hunger ist möglich.“ (Foto: Messe Berlin)

Bundeskanzlerin Angela Merkel skizziert im Umfeld der Grünen Woche in Berlin die Chancen digitaler Prozesse für die Landwirtschaft ­­­­ - und kündigt Leitplanken für den Weg in die smarte Landwirtschaft an.

Agrarminister aus mehr als 70 Ländern waren erschienen und lauschten geduldig, als Bundeskanzlerin Angela Merkel am vergangenen Freitag die großen Linien auf dem Weg in die smarte Landwirtschaft zog. Die Bundeskanzlerin bezeichnete die Digitalisierung im Rahmen des Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) als riesen Chance für die Branche. Nach ihrer Ansicht kommen neue Technologien und digitale Prozesse wie gerufen, um sorgsamer und effizienter Nahrungsmittel für immer mehr Menschen auf der Welt zu produzieren. „Digital macht individuell, das gilt für Menschen, aber auch für Pflanzen“, erläuterte Merkel und spielte damit auf neue Möglichkeiten an einzelne Pflanzen mittels Bildalgorithmen und Precision Farming-Lösungen individuell zu behandeln.

„Eine Welt ohne Hunger ist möglich!“

„Wir brauchen Innovationen“, forderte Merkel mit Blick auf die weltweit bald 10 Mrd. Menschen und ordnete ein: „Eine Welt ohne Hunger ist möglich.“ Gerade in Afrika sind ihrer Ansicht nach moderne, regional angepasste Methoden gefragt, um Erträge zu steigern und Wertschöpfung vor Ort zu halten, seien es Preisvergleiche und Wetterdaten auf dem Smartphone oder digitale Portale für die Direktvermarktung.

Landwirtschaftsminister aus 70 Ländern diskutierten im Rahmen des GFFA über Leitplanken auf dem Weg in die digitale Landwirtschaft. (Foto: Messe Berlin)

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Bundeskanzlerin Angela Merkel skizziert im Umfeld der Grünen Woche in Berlin die Chancen digitaler Prozesse für die Landwirtschaft ­­­­ – und kündigt Leitplanken für den Weg in die smarte Landwirtschaft an.

Agrarminister aus mehr als 70 Ländern waren erschienen und lauschten geduldig, als Bundeskanzlerin Angela Merkel am vergangenen Freitag die großen Linien auf dem Weg in die smarte Landwirtschaft zog. Die Bundeskanzlerin bezeichnete die Digitalisierung im Rahmen des Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) als riesen Chance für die Branche. Nach ihrer Ansicht kommen neue Technologien und digitale Prozesse wie gerufen, um sorgsamer und effizienter Nahrungsmittel für immer mehr Menschen auf der Welt zu produzieren. „Digital macht individuell, das gilt für Menschen, aber auch für Pflanzen“, erläuterte Merkel und spielte damit auf neue Möglichkeiten an einzelne Pflanzen mittels Bildalgorithmen und Precision Farming-Lösungen individuell zu behandeln.

„Eine Welt ohne Hunger ist möglich!“

„Wir brauchen Innovationen“, forderte Merkel mit Blick auf die weltweit bald 10 Mrd. Menschen und ordnete ein: „Eine Welt ohne Hunger ist möglich.“ Gerade in Afrika sind ihrer Ansicht nach moderne, regional angepasste Methoden gefragt, um Erträge zu steigern und Wertschöpfung vor Ort zu halten, seien es Preisvergleiche und Wetterdaten auf dem Smartphone oder digitale Portale für die Direktvermarktung.

Landwirtschaftsminister aus 70 Ländern diskutierten im Rahmen des GFFA über Leitplanken auf dem Weg in die digitale Landwirtschaft. (Foto: Messe Berlin)

Auch in Deutschland seien digitale Technologien geeignet, um beispielsweise dem Insektensterben entgegenzutreten. Dies gilt ihrer Ansicht nach sowohl für kleine, mittlere und große Betriebe. Auch könnten landwirtschaftliche Berufe durch die Digitalisierung attraktiver werden. Bis zum Jahr 2025 werde jede zweite Kuh im Nordwesten Europas von Robotern gemolken, prognostizierte Merkel. Schon heute erleichterten Farmmanagementsysteme und andere Anwendungen den Alltag auf vielen Betrieben.

Digital macht individuell, das gilt für Menschen, aber auch für Pflanzen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel

Leitplanken für Wandel

Voraussetzung für die Teilhabe Deutschlands an der smarten Landwirtschaft ist der Aufbau einer digitalen Infrastruktur. Merkel räumte ein, das rein marktwirtschaftliche Ansätze beim flächendeckenden Ausbau von schnellem Internet an ihre Grenzen stoßen. Sie kündigte staatliche Unterstützungsmaßnahmen für den Ausbau an und Versprach einen rechtssicheren Rahmen für die Hoheit über die anfallenden Daten an. 

Wir müssen eine neue Wettbewerbsordnung für den Datenbereich schaffen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel

Notwendig sei eine Diskussion über Regeln und Standards rund um die neuen Prozesse, Technologien und Geschäftsmodelle. „Wir müssen eine neue Wettbewerbsordnung für den Datenbereich schaffen“, skizzierte die Kanzlerin den Kurs und ordnete ein: „Denn wer die Daten hat, kann am Ende die Preise bestimmen.“

Blockchain: Eine Lösung für die Landwirtschaft? free

Klimawandel zentrale Aufgabe

Als zentrale ökologische Herausforderung unserer Zeit bezeichnete Merkel den Kampf gegen den Klimawandel. Die Dürre des vergangenen Jahres unterstreiche die Bedeutung eines entschlossenen Vorgehens im Rahmen der multilateralen Zusammenarbeit. Richtschnur bleibt dabei für sie das Pariser Klimaabkommen, laut dem der Temperaturanstieg in den kommenden Jahren auf nicht mehr als 1,5 Grad Celsius begrenzt werden soll.