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Millionen für Ideen aus dem Ausland

Im Ausland ist wieder viel Geld in Agrar-Start-ups geflossen. (Foto: stock.adobe/ Андрей Яланский)

Junge Unternehmen sammeln frisches Geld für Künstliche Intelligenz im Stall und auf dem Acker sowie für die Digitalisierung des Getreidehandels ein. f3 hat für euch aktuelle Finanzmeldungen aus dem Ausland zusammengefasst.

In der AgTech-Welt ist ganz schön was los. Trotz der Corona-Situation ist in den vergangenen Wochen viel Geld von Investoren an Start-ups aus dem Ausland geflossen. Das ein oder andere Produkt ist bereits auf dem deutschen Markt verfügbar. Teilweise ist die Marktetablierung noch in der Planung.

„Connecterra“: Künstliche Intelligenz im Kuhstall

Connecterra“ aus Amsterdam entwickelt eine KI-Plattform namens „Ida“. Das Programm wertet mithilfe von Künstlicher Intelligenz Tierdaten und Unternehmensdaten von Milchviehhaltern aus. Das 2014 gegründete Start-up möchte dadurch Landwirten Tipps für eine produktivere sowie nachhaltigere Tierhaltung geben. Zum Ausbau der Plattform sammelten die Niederländer 7,8 Mio. Euro ein. Das berichtete EU-Startups. Demnach ist die Erhöhung eine der größten Finanzierungsrunden speziell für niederländische Agrar-Start-ups. An der Series-B-Runde sind die neuen Investoren ADM Capital, Kersia und Pymwymic zusammen mit den bestehenden Breed Reply und Sistema_VC beteiligt. Das Start-up ist bereits in 16 Ländern tätig - darunter auch Deutschland.

„The Yield“: Sensoren für den Acker

https://www.youtube.com/watch?v=IAnrZ1qdbZs

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Junge Unternehmen sammeln frisches Geld für Künstliche Intelligenz im Stall und auf dem Acker sowie für die Digitalisierung des Getreidehandels ein. f3 hat für euch aktuelle Finanzmeldungen aus dem Ausland zusammengefasst.

In der AgTech-Welt ist ganz schön was los. Trotz der Corona-Situation ist in den vergangenen Wochen viel Geld von Investoren an Start-ups aus dem Ausland geflossen. Das ein oder andere Produkt ist bereits auf dem deutschen Markt verfügbar. Teilweise ist die Marktetablierung noch in der Planung.

„Connecterra“: Künstliche Intelligenz im Kuhstall

Connecterra“ aus Amsterdam entwickelt eine KI-Plattform namens „Ida“. Das Programm wertet mithilfe von Künstlicher Intelligenz Tierdaten und Unternehmensdaten von Milchviehhaltern aus. Das 2014 gegründete Start-up möchte dadurch Landwirten Tipps für eine produktivere sowie nachhaltigere Tierhaltung geben. Zum Ausbau der Plattform sammelten die Niederländer 7,8 Mio. Euro ein. Das berichtete EU-Startups. Demnach ist die Erhöhung eine der größten Finanzierungsrunden speziell für niederländische Agrar-Start-ups. An der Series-B-Runde sind die neuen Investoren ADM Capital, Kersia und Pymwymic zusammen mit den bestehenden Breed Reply und Sistema_VC beteiligt. Das Start-up ist bereits in 16 Ländern tätig – darunter auch Deutschland.

„The Yield“: Sensoren für den Acker

11 Mio. US-Dollar gibt es für „The Yield“ aus Australien. Das Start-up entwickelt Wettersensoren für die Landwirtschaft. Auf dem Feld installiert, kann der Landwirt in Kombination mit KI-Algorithmen Rückschlüsse auf das Mikroklima ziehen. Dadurch soll es für den Landwirt möglich sein, den Ertrag durch die Optimierung der Bewässerungs- oder Pflanzenschutzmaßnahmen zu steigern. Die Finanzspritze kam von Yamaha Motor Ventures, wie miragenews berichtete.

„Agro.Club“: Betriebsmittel und Getreide in einer App

Mit der App von „Agro.Club“ können russische Landwirte Betriebsmittel und Getreide digital handeln. Um nun im nordamerikanischen Markt Fuß zu fassen, sammelte das Start-up 1,5 Mio. US-Dollar ein. vcnews daily berichtete. Der europäische Markt sei aber zukünftig ebenfalls interessant. Neben der Plattform bietet das junge Unternehmen Analyse-, Marketing- und Networking-Tools über die gesamte landwirtschaftliche Wertschöpfungskette hinweg an. Nach Unternehmensangaben haben bereits über 16.000 Personen die App heruntergeladen. Sie ging vor 18 Monaten online. Die Corporate-Venture-Capital-Einheit der Raiffeisen Bank International, Elevator Ventures, beteiligte sich gemeinsam mit Speedinvest an der Seed-Finanzierungsrunde.

„Upcycle & Co“: Gartendünger

Das Düngemittel-Start-up „Upcycle & Co“ aus Mumbai, Indien schloss ihre erste Finanzierungsrunde im Wert von 825.000 US-Dollar ab. Das geht aus einer Meldung von agfundernews hervor. Upcycle & Co entwickelt und vertreibt einen organischen Dünger für den Gartenbau. Mit dem frischen Geld will das Gründerteam die Produktpalette für die Landwirtschaft ausdehnen. Es möchte einen kohlenstoffreichen und organischen Flüssigdünger im Frühjahr 2021 auf den Markt bringen.