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Neue Professur: „Digital Agriculture“ free

Neue Ausrichtung: Das Zentrum für Agrarwissenschaften der TUM in Weihenstephan trägt nun den Namen Hans Eisenmann-Forum – World Agricultural Systems Center. Foto: Andreas Heddergott /TUM

Die Technische Universität München (TUM) setzt neue Akzente in den Agrarwissenschaften: Unter dem Leitmotiv Digitalisierung wird das „World Agricultural Systems Center – Hans Eisenmann-Forum“ gegründet.

Das Zentrum für Agrarwissenschaften der TUM in Weihenstephan trägt nun den Namen Hans Eisenmann-Forum – World Agricultural Systems Center. Dort sollen die Chancen der digitalen Technologien genutzt werden, um die agrarwissenschaftlichen Kompetenzen des Life Science-Zentrums Weihenstephan durch die Bio- und Ingenieurwissenschaften einschließlich der Informatik zu verbinden.

Die neue Professur „Digital Agriculture“, für die eine international hochkarätige Besetzung angestrebt wird, soll die neue Ausrichtung des Hans Eisenmann-Forums als „World Agricultural Systems Center“ auf den Weg bringen und koordinieren. Über den neuen Schwerpunkt der Digitalisierung hinaus wird die Einrichtung als zentrale Plattform für den Dialog und die Kommunikation mit den verschiedensten Bereichen der Agrarwissenschaften, Agrarwirtschaft, Politik, Gesellschaft und Verbänden fungieren. In einer „TUMagrar Zukunftswerkstatt“ sollen dort Zukunftsfragen formuliert und Empfehlungen erarbeitet werden.

Studiengang: Precision Farming free

Ein weiterer Schwerpunkt der Zielvereinbarung ist der Ausbau der agrarwissenschaftlichen Forschungsstationen. Bereits in der konkreten Planung ist die grundlegende Modernisierung der Nutztierhaltung am Standort Thalhausen bei Freising. In Zukunft soll auf dem Life Science-Campus der TUM in Freising-Weihenstephan ein Forschungsneubau „Zentrum für Integrierte Infektionsprävention“ an den fachlichen Schnittstellen zwischen den Tierwissenschaften, der Medizin und der Informatik entstehen.

„Die agrarwissenschaftliche Forschung leistet einen wesentlichen Beitrag zur Lösung gesellschaftsrelevanter Probleme wie die nachhaltige Produktion von Nahrungsmitteln oder Industrie- und Energierohstoffen. Dabei birgt die digitale Transformation der Gesellschaft auch und gerade für die Agrarwissenschaften besondere Chancen und Herausforderungen. Darauf reagieren wir mit der Zielvereinbarung,“ so Staatsministerin Prof. Kiechle.