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Neuer Investor für Food-Ideen free

Der österreichische Nahrungsmittel- und Getränkehersteller Spitz will über eine neue Investmentfirma Food-Start-ups unterstützen. (Foto: Jeanette Dietl/stock.adobe.com)

Die österreichische Investmentfirma Square One Foods sucht ab sofort innovative Lebensmittel- und Getränke-Start-ups in der Frühphase, die sie mit Kapital, Netzwerk und Mentoring unterstützen möchte. Bis zu 250.000€ stehen bereit.

Das Team der neuen, österreichischen Investmentfirma Square One Foods glaubt offenbar an eine Revolution im Bereich von Nahrungsmitteln und will sie aktiv mitgestalten. Wie das Webportal  trendig topics, ebenfalls aus Österreich, kürzlich berichtete, will der neue Risikokapitalgeber „in Europa Jungunternehmer finden, die den Lebensmittelmarkt mit neuen Produkten aufmischen“.

Dafür stehen frühphasigen Start-ups nach Angaben des Portals Investments zwischen 50.000 und 250.000€ bereit. Im Gegenzug fordert Square One Foods eine Minderheitsbeteiligung von bis zu 25% am Unternehmen.

Hinter Investments steckt Lebensmittelhersteller

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Gesucht werden laut trending topics „hippe, innovative Marken, die schnell auf bislang unerfüllte Konsumentenwünsche reagieren und einen Zusatznutzen haben.“ So passt mit Seicha eine erste Getränkemarke aus Hamburg ins Konzept, die den sogenannten Matcha-Tee, einen Tee aus Japan, als Limonade vertreibt.

Insekten ja. Laborfleisch nein.

Square One Foods weist darauf hin, dass sie für bestimmte Markt-Trends nicht die erforderliche Größe mitbringen: So brauche es bei der Entwicklung von im Labor gezüchtetem Fleisch oder künstlichen Milchprodukten schlichtweg andere Investitionssummen. Interessant sind für den VC laut trending topics hingegen Konzepte, die Insekten zu Nahrungsmitteln verarbeiten. 

Gesucht werden hippe, innovative Marken, die schnell auf bislang unerfüllte Konsumentenwünsche reagieren.

Square One Foods

Was Gründer wissen müssen: Hinter Square One Foods steckt die Firma Spitz, einer der größten Lebensmittelhersteller Österreichs. Daher bietet der Risikokapital-Geber neben Know-How, Kapital und Netzwerk vor allem die Möglichkeit einer weitläufigen Distribution des Start-up-Produkts – auch wenn die Investoren betonen, dass es keine Listungsgarantie gebe. Darüberhinaus gebe es auch keine vertragliche Verpflichtung, bei Spitz zu produzieren. 

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